Logo
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Wie können falsche Lebensmittel T-Zellen aktivieren?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Wie Lektine die Aktivierung von T-Zellen beeinflussen

Wenn man sich fragt, wie falsche Lebensmittel eigentlich die T-Zellen aktivieren können, dann kommen wir wirklich an die Essenz.

Wie startet Multiple Sklerose? Wie verlaufen Schübe? Alles beginnt damit, dass der Darm durchlässig wird für Fremdeiweiße.

Normalerweise haben wir alle in der Schule gelernt, dass Eiweiße, die wir essen, in ihre Aminosäuren zerlegt werden und nur diese Aminosäuren in den Darm aufgenommen werden.

Doch unter Stressbedingungen kann sich die Durchblutung des Magen-Darm-Trakts verschlechtern, was die Integrität der Darmschleimhaut stört. Diese Störung kann wiederum von Lektinen, pflanzlichen Fraßgiften, verstärkt werden.

Lektine finden sich in vielen Pflanzen, insbesondere in glutenhaltigem Getreide, Hülsenfrüchten, Nachtschattengewächsen wie Kartoffeln und Tomaten, sowie Kürbisgewächsen.

Diese Lektine können eine Schleimhautbindung eingehen, ihre Giftwirkung entfalten und in das Blut gelangen. Weiterhin können sie die Ausschüttung eines körpereigenen Eiweißes namens Zonulin stimulieren, welches die Verbindungen zwischen den Darmzellen öffnet und so Fremdeiweißen das Eindringen in den Körper ermöglicht.

Im Körper führt dies dann zu einer Immunreaktion. Da Lektine von ähnlichen Strukturen wie körpereigene Substanzen sind, kann es zu einer Kreuzreaktion kommen. Der Körper beginnt, Antikörper zu bilden, die sowohl gegen die Lektine als auch gegen körpereigene Strukturen gerichtet sind.

Dabei kann das Immunsystem zunehmend aggressiver werden.

Die Vergiftungssymptome verstärken sich durch Lektine der Tomaten, die als Adjuvans wirken, und durch Moleküle, die die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke erhöhen.

Diese Mechanismen spielen besonders bei Autoimmunerkrankungen wie der Multiplen Sklerose eine bedeutende Rolle. Eine lektinfreie Ernährung kann hier zu einer Verbesserung der klinischen Symptome führen und möglicherweise sogar helfen, Schübe zu verhindern.


Quellen: The Effect of a Casein and Gluten-Free Diet on the Epigenetic Characteristics of FoxP3 in Patients With Hashimotos Thyroiditis.

© Dr. Gersch Zentrum für funktionelle Langlebigkeitsmedizin, Steinmetzstraße 3, 67655 Kaiserslautern | Tel. 0631 / 34 35 97 38 | Impressum | Datenschutz | Verträge hier kündigen oder widerrufen | Kostenlose Video-Kompaktkurse mit Dr. Gersch | Youtube-Kanäle Autoimmunerkrankungen, Atemtherapie & Langlebigkeitsmedizin | TikTok | Podcast