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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Substanzabhängigkeit und einem durchlässigen Darm, allgemein als Leaky Gut bekannt? Ja, es gibt Hinweise darauf. Verschiedene Mechanismen können zu dieser Durchlässigkeit führen, wie zum Beispiel Stress, Erkrankungen, Medikamentenwirkungen, und Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Alle diese Faktoren können dazu führen, dass die Darmwand durchlässiger für Substanzen wie Nahrungsmittelbestandteile, Gifte, und Bakterien wird. Diese unerwünschten Stoffe gelangen dann in den Blutkreislauf und können chronische Entzündungen verursachen, die das Immunsystem überreizen und möglicherweise zu anderen chronischen Erkrankungen führen.
Studien haben gezeigt, dass große Mengen Alkohol und Opiate die Darmpermeabilität erhöhen. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit kann man daher bei Menschen mit Substanzabhängigkeit eine durchlässige Darmwand finden.
Leider können wir die Durchlässigkeit des Darms nicht direkt behandeln. Was jedoch behandelt werden kann, sind die begleitenden und oft leidvollen Symptome wie Konzentrationsschwierigkeiten, Gelenkschmerzen, Bauchschmerzen und Blähungen.
Ein wichtiger Bestandteil der Therapie für Menschen, die von Substanzen abhängig sind, ist die Unterstützung durch Trauma-Therapie. Häufig therapiert der Betroffene unbewusst ein zugrunde liegendes Trauma selbst, was die Substanzabhängigkeit erklärt.
Es ist essentiell zu verstehen, dass substanzabhängige Menschen oft nicht aus einer Laune heraus zu ihrer Sucht kommen. Vielmehr verwenden sie die Substanzen als eine Art Selbstmedikation gegen Schmerzen oder psychische Belastungen.
Es gibt Tierstudien, die eine gestörte Darmintegrität zeigen, wenn die Tiere Alkohol oder anderen Substanzen ausgesetzt werden. Auch beim Menschen sieht man häufig eine erhöhte Darmpermeabilität.
Ein konkretes Beispiel aus meiner Praxis war ein Geschäftsmann, der täglich große Mengen Alkohol konsumierte. Nach der Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und der anschließenden diätetischen Anpassung stellten sich bei ihm signifikante Verbesserungen ein.
Diese Energie und Motivationszunahme half ihm, seine schädlichen Gewohnheiten zu ändern und schließlich trocken zu werden.
Der alkoholabhängige Entzug erfordert allerdings eine intensive medizinische Betreuung und sollte nie alleine angegangen werden.
Unser Team konnte durch tägliche Besuche und intensive Betreuung helfen, diesen Prozess zu begleiten. Die Anpassung der Ernährung spielte dabei eine zentrale Rolle.
Diese Beispiele zeigen, wie entscheidend es ist, die Haupterkrankungen und Ursachen der Symptome zu behandeln, um letztendlich die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.