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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Wenn ich eine lektinfreie Ernährung starte und zusätzlich bekannte IgG-Antikörper habe, muss der Ernährungsplan angepasst werden. Diese Anpassungen sind notwendig, um die besten Ergebnisse zu erzielen und Entzündungsreaktionen im Körper zu reduzieren.
In der Praxis wird individuell auf Ihre Bedürfnisse eingegangen.
Während ein allgemeines Einführungsvideo für die lektinfreie Ernährung gewisse Lebensmittel empfiehlt, können wir Ihnen aufgrund Ihrer spezifischen Antikörperlage bestimmte Produkte streichen.
Dabei wird auch berücksichtigt, welche Nahrungsmittel Sie mögen oder ablehnen. Beispielsweise, wenn Sie keinen Spinat mögen, taucht er in Ihrem Plan nicht auf.
Es ist wichtig zu verstehen, dass wenn Sie auf bestimmte Nahrungsmittel, wie Schafs- oder Ziegenmilch, reagieren, diese von Ihrer Diät gestrichen werden sollten, auch wenn sie normalerweise in einer lektinfreien Ernährung vorkommen.
Wenn solche Reaktionen ignoriert werden, können die IgG-Antikörper zunehmen und die Entzündungsreaktion bleibt länger bestehen. Je schneller die Entzündung im Körper reduziert wird, desto eher fallen die Lebensmittelantikörper ab.
Kompromisse am Anfang können den Heilungsprozess verzögern.
Ein Beispiel soll dies verdeutlichen. Stellen Sie sich vor, Ihr Nachbar erzählt Ihnen von Einbrüchen in der Gegend.
Zuerst haben Sie ein ungutes Gefühl ähnlich einer unbemerkten Entzündung im Körper. Noch besorgter werden Sie, wenn die Einbrüche sich häufen und schließlich direkt in Ihrer Nachbarschaft stattfinden.
So beginnen Sie, Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Dies symbolisiert, wie Ihr Immunsystem durch ständige Nahrungsmittelunverträglichkeiten in Alarmbereitschaft bleibt.
Selbst wenn die Einbrecher gefangen werden, bleibt das unsichere Gefühl, wenn noch immer Leute in der Gegend herumschleichen.
Erst wenn über einen längeren Zeitraum keine Einbrüche mehr stattfinden, könnten Sie etwas entspannter werden. Ebenso benötigt Ihr Immunsystem Zeit und konsequente Vermeidung der unverträglichen Nahrungsmittel, um sich zu beruhigen und zu heilen.
Die Einhaltung einer strengen lektinfreien Ernährung ist nicht einfach und erfordert Anpassungen. Doch auch wenn manche Produkte schwer zu beschaffen sind, wie z.B. Stutenmilch, gibt es mittlerweile auch alternative Anbieter.
Pflanzenmilch kann meistens problemlos integriert werden, sollte aber sorgfältig auf ihre Lektinfreiheit geprüft werden.
Warum all das? Weil ein konsequenter Beginn der lektinfreien Ernährung effektiver ist und Ihnen schneller zeigt, wie gut diese Ernährung Ihnen tun kann.
Nach einigen Wochen konsequenter Einhaltung fühlen Sie sich möglicherweise bereits fitter und Ihre Symptome könnten sich verbessern. Dies erhöht die Motivation, weiterhin strikt zu bleiben und langfristig Vorteile zu erkennen.