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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Spinat ist ein beliebtes Gemüse, doch er enthält Oxalsäure, die entgiftet werden sollte. In Deutschland ist Rahmspinat ein typisches Gericht, bei dem der Spinat zusammen mit Sahne aufgekocht wird.
Das Kalzium aus der Sahne bindet dabei an die Oxalsäure und entgiftet den Spinat.
Im Supermarkt können Sie sowohl Spinat mit Sahne als auch veganen Spinat finden, der oft nur Sonnenblumenöl enthält.
Wenn Sie frischen Spinat selbst kochen, können Sie auch Sahne oder alternatives Kalziumpulver hinzufügen, besonders wenn Sie Milchprodukte nicht vertragen.
In den USA wird Spinat oft roh in Salaten gegessen.
Auch hier hilft das Hinzufügen von Käseraspeln, das Problem der Oxalsäure zu lösen. Wenn Sie Babyspinat kaufen, raspeln Sie einfach etwas Parmesan darüber.
Auch andere Lebensmittel wie Kohl, Schokolade, Süßkartoffeln, Mangold und Rhabarber enthalten Oxalsäure.
Traditionellerweise wird Milchschokolade gegessen, um die Oxalsäure zu binden. Bei dunkler Schokolade reicht eine kleine Menge, da etwas Kalzium immer in unserem Verdauungssystem vorhanden ist.
Beim Verzehr von Süßkartoffeln empfiehlt es sich, diese mit Käse zu überbacken oder Parmesan hinzuzufügen.
Auch bei Rhabarberkuchen sollte Sahne verwendet werden, um die Oxalsäure zu neutralisieren.
Die richtige Zubereitung von Spinat und anderen oxalsäurehaltigen Lebensmitteln spielt eine wichtige Rolle für Ihre Gesundheit, insbesondere bei Magen-Darm-Problemen.
Achten Sie daher auf den richtigen Umgang mit diesen Lebensmitteln.