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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Spezielle Ernährung bei MS

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Bei Multipler Sklerose (MS) kann eine gezielte Ernährung helfen, entzündliche Prozesse zu kontrollieren. Eine lektinfreie Ernährung spielt hier eine bedeutende Rolle. Es gibt bestimmte Lebensmittel, die dabei helfen können, den NRF2-Weg zu aktivieren und somit Entzündungen zu hemmen.

Farbintensives Beerenobst wie Blaubeeren, Himbeeren und Brombeeren ist besonders empfehlenswert. Vor allem die Schale dieser Beeren enthält Polyphenole, die sehr nützlich sind, um den NRF2-Weg zu stimulieren.

Achtung bei dunklen Trauben: diese enthalten zwar auch Polyphenole, aber oftmals auch zu viel Zucker. Gefrorene Beeren sind eine gute Alternative, insbesondere wenn sie aus biologischem Anbau stammen.

Zitrusfrüchte, insbesondere Orangen und Zitronen, können ebenfalls den NRF2-Weg stimulieren. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, wenn Sie Medikamente einnehmen, die mit Grapefruit wechselwirken können.

Sprechen Sie in solchen Fällen immer erst mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Neben Früchten ist auch Tee ein hervorragender Entzündungshemmer. Grüner Tee, schwarzer Tee und Oolong-Tee haben eine starke stimulierende Wirkung auf den NRF2-Weg.

Besonders zu empfehlen sind Tees, die auf Schimmelpilze getestet wurden. Schokolade, insbesondere solche mit hohem Kakaoanteil und wenig Zucker, zeigt ebenfalls positive Wirkungen. Gemüse spielt auch eine wichtige Rolle.

Zwiebeln, Kohlarten wie Brokkoli und Spitzkohl sowie Sellerie sind gute Lebensmittel zur Unterstützung einer entzündungshemmenden Ernährung. Auch Kräuter wie Thymian und Petersilie können helfen.

Zu vermeiden sind jedoch lektinhaltige Lebensmittel, obwohl sie auch den NRF2-Weg stimulieren könnten. Dazu gehören Kichererbsen, grüne Bohnen, Sojabohnen und Sojaprodukte. Wer sich eine entzündungshemmende Ernährung zu Eigen machen möchte, sollte auf diese Lebensmittel achten und sie regelmäßig in den Speiseplan integrieren.


Quellen: Association Between the Risk of Multiple Sclerosis and Dietary ProinflammatoryAnti-Inflammatory Food Intake and Dietary Diversity A Case-Control Study.

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