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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Die Frage, wie man seinen Proteinbedarf ohne Eier und Milchprodukte bei einer lektinfreien Ernährung decken kann, ist komplex. Dadurch, dass Lektine Eiweiße sind, müssen viele lektinhaltige Lebensmittel vermieden werden.
Viele Menschen glauben, dass eine normale Ernährung ausreichend Protein liefert, wenn die Nährwerte stimmen, doch oft ist dies nicht der Fall.
Gerade Kinder, die viel Brot und Gebäck verzehren, beziehen einen Großteil ihres Eiweißes aus Gluten.
Doch dieses Protein wird nicht immer korrekt verdaut und ausgeschieden, besonders bei Personen mit Magen-Darm-Problemen.
Um den täglichen Proteinbedarf zu decken, sollte man mindestens 1 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht aufnehmen, möglicherweise sogar mehr.
Einige glauben, dass 0,6 bis 0,8 Gramm pro Kilogramm ausreichend sind, doch das hängt von individuellen Gesundheitszielen ab.
Eine der besten Quellen für proteinreiche Lebensmittel sind Fleisch und Fisch.
Diese sind besonders proteindicht. Falls dies keine Option ist, können lektinfreie Hülsenfrüchte, die im Schnellkochtopf zubereitet werden, eine gute Alternative sein. Pilze sind ebenfalls eine hervorragende Eiweißquelle und können entweder gesammelt oder gekauft werden.
Hefeprodukte bieten eine weitere Möglichkeit. Sie sind reich an Eiweiß und beispielsweise im Produkt 'Marmite' erhältlich. Andere erlaubte Lebensmittel bei einer lektinfreien Ernährung sind Hirse und Amaranth.
Auch exotischere Optionen wie Algen können in Betracht gezogen werden.
Wichtig ist auch die Verteilung der Eiweißaufnahme. Es empfiehlt sich, pro Mahlzeit etwa 20 Gramm Eiweiß zu sich zu nehmen.
Dadurch wird eine bessere Eiweißverwertung im Körper gewährleistet. Wer zusätzlich Omega-3-Fettsäuren benötigt, kann diese durch Fisch wie geräucherten Lachs oder Sardinen in Olivenöl aufnehmen.
Die Einhaltung dieser Ernährungstipps und die sorgfältige Auswahl proteinreicher, lektinfreier Lebensmittel kann helfen, den Eiweißbedarf erfolgreich zu decken.