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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Sind alle Zitrusfrüchte (Bergamotte, Kumquat, Pomelo, Pampelmuse) lektinfrei?

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Video-Transkript

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Sind alle Zitrusfrüchte lektinfrei?

Zunächst stellt sich die Frage: Woher stammen Zitrusfrüchte eigentlich? Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es drei ursprüngliche Zitrusarten: die Mandarine, die Pampelmuse und eine Art Ur-Zitrone.

Die meisten modernen Zitrusfrüchte, die wir heute kennen, sind Kreuzungen dieser ursprünglichen Arten. Zum Beispiel ist die Orange das Ergebnis einer Kreuzung zwischen Pampelmuse und Mandarine.

Wenn also die ursprünglichen Zitrusfrüchte lektinfrei sind, lässt sich daraus schließen, dass auch ihre Nachkommen lektinfrei sind.

Bemerkenswert ist, dass Zitrusfrüchte wie Bergamotte oder Limette ebenfalls Abkömmlinge dieser drei Ur-Zitrusfrüchte sind.

Mandarinen, Pampelmusen und Ur-Zitronen bilden also die genetische Grundlage für die Zitrusfrüchte, die wir heute genießen.

Alle diese Früchte haben eines gemeinsam: Ihre Kerne sind nicht dafür gedacht, gegessen zu werden.

Die Kerne sind in der Regel unverdaulich. Wenn man also eine Zitrone mit Kernen isst, passieren die Kerne meist unverdaut den Verdauungstrakt. Es ist jedoch wichtig, die Kerne nicht absichtlich zu zerkauen, denn einige von ihnen können giftige Stoffe enthalten.

Interessanterweise sind die Schalen und Fasern der Zitrusfrüchte reich an Pektin und Ballaststoffen, die gut für die Verdauung sind. Daher sind Zitrusfrüchte im Allgemeinen gut verträglich.

Es ist jedoch erwähnenswert, dass einige Menschen Allergien gegen Zitrusfrüchte entwickeln können. Dies könnte auch mit der Verwendung von Pestiziden zusammenhängen. Daher empfiehlt es sich, biologisch angebaute Zitrusfrüchte zu bevorzugen.

Besonders wenn man Zitronen in Wasser gibt, sollte man darauf achten, dass die Früchte aus biologischem Anbau stammen. Das sorgt dafür, dass das Wasser nicht mit Pestiziden belastet wird.


Quellen: Breaking barriers How modified citrus pectin inhibits galectin-8.

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