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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Bei einer Schwermetallbelastung sollte der Fokus darauf liegen, diese entweder ungestört zu lassen oder gezielt zu entfernen. Eine unkoordinierte Herangehensweise, bei der beispielsweise Koriander oder Chlorella als leichte Schwermetallbinder zum Einsatz kommen, birgt Risiken.
Werden diese Stoffe nicht in der korrekten Dosierung und dem richtigen zeitlichen Schema eingenommen, kann es passieren, dass Schwermetalle an anderen, vielleicht schädlicheren Stellen im Körper abgelagert werden.
Besonders wenn Schwermetalle von Geweben wie dem Fettgewebe in empfindlichere Regionen gelangen, besteht die Möglichkeit erheblicher gesundheitlicher Auswirkungen. Daher ist es bei bekannter Schwermetallbelastung essentiell, eine Behandlung in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Mediziner durchzuführen, um die Metalle sicher aus dem Körper zu entfernen.
Liegt hingegen keine Schwermetallproblematik vor, empfehlen wir, auf präventive Maßnahmen zu setzen. Insbesondere sollten Lebensmittel vermieden werden, die bekanntlich Schwermetalle enthalten könnten, wie Meeresfrüchte.
In solchen Fällen kann der Einsatz von Chlorella sinnvoll sein, solange die Verträglichkeit gegeben ist.
Beobachten einige Patienten Unverträglichkeiten gegenüber Chlorella, z.
B. Übelkeit, stehen zwei Möglichkeiten zur Klärung offen. Erstens, durch eine Schwermetallanalyse lässt sich klären, ob Chlorella tatsächlich als Binder im Körper wirkt.
Zweitens, sollten mögliche Antikörperreaktionen auf Chlorella durch spezifische Tests eruiert werden, um sicherzustellen, dass keine Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegt.