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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Kann eine leichte Schilddrüsenunterfunktion nur mit lektinfreier Ernährung auskuriert werden? Oder braucht es immer zusätzlich Schilddrüsenhormone?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Die Rolle der Lektinfreien Ernährung bei Schilddrüsenunterfunktion

Eine der ersten Schritte, wenn eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert wird, besteht darin, die Ursachen dieser Störung zu ermitteln.

Oftmals wird eine Schilddrüsenunterfunktion über den TSH-Wert (Thyroid Stimulating Hormone) festgestellt. Aber dieser Wert allein reicht nicht aus, um eine vollständige Diagnose zu stellen.

TSH-Werte können durch verschiedene Faktoren wie Stress, Zyklusphasen oder Tageszeit schwanken.

Es ist deshalb unerlässlich, die freien Schilddrüsenhormone T3 und T4 zu messen, um ein genaueres Bild zu bekommen.

Sollte tatsächlich eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegen, stellt sich als nächstes die Frage, warum dies der Fall ist. In vielen Fällen ist ein Autoimmungerät wie Hashimoto Thyreoiditis die Ursache.

Bei Verdacht auf eine autoimmune Schilddrüsenunterfunktion ist es wichtig, verschiedene Antikörper zu testen, darunter TPO- und Tg-Antikörper. Sollte dies bestätigt werden, und wenn die Unterfunktion früh erkannt wird, kann eine lektinfreie Ernährung eingesetzt werden, um die Autoimmunkrankheit in den Griff zu bekommen und damit möglicherweise auch die Schilddrüsenunterfunktion zu verbessern.

Falls keine Autoantikörper vorhanden sind, sollte eine Jodiagnostik durchgeführt werden, um einen möglichen Jodmangel zu erkennen. In 15 bis 5 % der Fälle liegt die Schilddrüsenunterfunktion an einem Jodmangel und kann durch Jodgabe behoben werden.

Allerdings muss vor jeder Jodgabe eine Autoimmundiagnostik erfolgen, da eine erhöhte Jodzufuhr bei Hashimoto Thyreoiditis die Erkrankung verschlimmern kann. Ansonsten gibt es seltene Fälle, in denen die Schilddrüse ohne Antikörper und ohne Jodmangel unterfunktioniert.

Hier sind weiterführende Untersuchungen, etwa Ultraschall, notwendig, um eine seronegative Hashimoto-Form auszuschließen.

Manchmal ist es einfach Stress, der die Schilddrüsenfunktion beeinflusst.

Fastenkuren oder Hochstressphasen können den TSH-Wert stark verändern, was jedoch meist temporär ist.

Schilddrüsenhormone sollten nur verschrieben werden, wenn eine eindeutige Ursache festgestellt wurde.

Eine genaue Diagnose und ein Plan für die Therapie sind essentiell, um sicherzustellen, dass die Behandlung notwendig und wirksam ist.

Zusätzlich kann eine lektinfreie Ernährung helfen, insbesondere im Anfangsstadium einer Autoimmunerkrankung.

Sie sollte jedoch Teil eines umfassenden Behandlungsplans sein, der auch andere ernährungsmedizinische Maßnahmen berücksichtigt.

In manchen Fällen kann eine Zeit der Ruhe für die Schilddrüse, unterstützt durch Schilddrüsenhormone und eine spezielle Diät, helfen, die Schilddrüsenfunktion wiederherzustellen.


Quellen: The Effect of a Casein and Gluten-Free Diet on the Epigenetic Characteristics of FoxP3 in Patients With Hashimotos Thyroiditis.

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