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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Besonders bekannt ist hier Hashimoto, das zu einer Zerstörung der Schilddrüse und somit zu einer verminderten Hormonproduktion führt. Auch nach gewissen medizinischen Maßnahmen kann es notwendig sein, Schilddrüsenhormone einzunehmen.
Als erster Schritt sollte man prüfen, ob die Schilddrüse alle nötigen Substanzen hat, um eigene Hormone zu bilden. Ein Mangel an diesen kann die Funktion der Schilddrüse einschränken.
Wichtige Elemente sind ein guter Eisenhaushalt, eine ausreichende Proteinzufuhr und eine ausreichende Jodzufuhr. Auch Mikronährstoffe wie Kupfer, Selen und Zink spielen eine Rolle. Neben einer guten Nährstoffversorgung sollte auch sichergestellt werden, dass keine Entzündung der Schilddrüse vorliegt, da diese die Hormonproduktion stören kann.
Wenn trotz optimaler Voraussetzungen keine Verbesserung der Schilddrüsenfunktion festzustellen ist, kann die Einnahme von Schilddrüsenhormonen notwendig sein. L-Thyroxin ist das Schilddrüsenhormon T4 und ersetzt die Menge, die die Schilddrüse nicht mehr produziert.
Es ist ein Wechselspiel zwischen den individuellen Beschwerden und den Laborwerten, um die richtige Dosis von L-Thyroxin zu bestimmen. Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion können Kälteempfindlichkeit, Energiemangel, ein erhöhtes Schlafbedürfnis und ein niedriger Puls sein.
Im Labor können die Schilddrüsenhormone direkt gemessen werden, dazu gehören das freie T4, das freie T3 und der TSH-Wert. Die Entscheidung für eine L-Thyroxin-Therapie basiert auf einer Mischung aus Laborwerten und dem individuellen Befinden des Patienten.