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Ist rohes Maniokmehl empfehlenswert?

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Video-Transkript

Ist rohes Maniokmehl empfehlenswert?

In unserem Ernährungsplan werden Sie feststellen, dass rohes Maniokmehl nicht enthalten ist. Das hat einen guten Grund: Die Maniokpflanze möchte wie jedes andere Lebewesen nicht gegessen werden.

Deshalb enthält sie Abwehrstoffe, darunter Blausäure, die grundsätzlich giftig sind.

Es gibt jedoch Züchtungen von Maniok, die ungiftig sein sollen. Wenn Sie im Supermarkt abgepacktes Maniokmehl kaufen, können Sie voraussetzen, dass dieses ungiftig ist.

Beim Kochen wird die Blausäure in der Regel unschädlich gemacht.

Maniokmehl durchläuft normalerweise einen Herstellungsprozess, bei dem die Blausäure fast vollständig entfernt wird.

Allerdings bleibt ein minimaler Restanteil zurück. Daher kann es vorkommen, dass Menschen, die besonders empfindlich sind, ein seltsames Gefühl verspüren, wenn sie an einem frisch gebackenen Maniokbrot vorbeigehen.

Dies liegt daran, dass geringe Mengen von Blausäure durch die Hitze freigesetzt werden könnten.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie in Panik verfallen sollten. Gebackene Produkte aus Maniok sind im allgemeinen sicher.

Aufgrund der Kontrollierbarkeit des Herstellungsprozesses raten wir allerdings davon ab, selbst mit rohem Maniokmehl zu arbeiten. Selbstgemachte Produktrisiken könnten höher sein, wenn der Backprozess nicht korrekt durchgeführt wird.

Falls Sie eine Alternative zu Maniokmehl suchen, empfehlen wir ballaststoffreiche Zutaten wie Flohsamenschalen. Diese können mit Wasser oder Joghurt gemischt werden, um einen nahrhaften und schmackhaften Boden für Ihre Rezepte zu bilden.

Eine solche Alternative ist nicht nur sicherer, sondern liefert auch wertvolle Ballaststoffe.


Quellen: Isolation of detoxified cassava (Manihot esculenta L.) leaf protein by alkaline extraction-isoelectric precipitation Optimization and its characterization.

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