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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Reizdarm ist eine häufige Darmstörung, die viele Menschen betrifft. Es gibt zahlreiche Hausmittel, die bei der Linderung der Beschwerden helfen können.
Wärme ist hier ein bewährtes Mittel. Ein Besuch in der Sauna, eine Wärmflasche oder ein warmes Bad können die Beschwerden lindern. Dank verschiedener Kräuter und Gewürze kann die Darmaktivität reguliert und die Stuhlkonsistenz verbessert werden.
Oft ist das Reizdarm-Syndrom mit einer Dysbiose verbunden. Dies ist ein Ungleichgewicht der Darmflora. Daher ist es wichtig, den Symptomen auf den Grund zu gehen und nicht nur eine symptomatische Behandlung anzustreben.
Schmerzmittel können bei starken Schmerzen helfen und sollten eingenommen werden, um eine Chronifizierung der Schmerzen zu vermeiden, jedoch sollte dies nicht die einzige Maßnahme bleiben.
Durch Stuhltests lassen sich häufig die Ursachen des Reizdarm-Syndroms ermitteln.
Diese Tests geben Aufschluss über das Gleichgewicht der Darmflora. Es können fehlende gute Keime, zu viele unerwünschte Keime oder auch Pilze und Parasiten gefunden werden. Parasiteninfektionen sind gar nicht so selten und können bei etwa 15 Prozent der Bevölkerung entdeckt werden.
Beim Reizdarm-Syndrom sind sie noch häufiger.
Eine wichtige Rolle spielen auch Entzündungswerte. Oftmals werden Nahrungsmittel konsumiert, die der Betroffene nicht verträgt. Häufig sind es lektinhaltige Lebensmittel oder solche, auf die eine Sensibilität oder Allergie besteht.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass man sich schlecht fühlt, wenn man täglich etwas isst, was man nicht verträgt.