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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Probiotika sind eine hervorragende Möglichkeit, die Darmflora zu unterstützen. Doch viele Menschen stellen fest, dass der Verzehr dieser nützlichen Bakterien zu Blähungen führen kann.
Warum ist das so und was kann man dagegen tun? Lassen Sie uns dies näher erläutern.
Wenn Sie Probiotika einnehmen, kommen getrocknete Bakterien in Ihren Darm. Diese Bakterien müssen sich erst in Ihrem Darm ansiedeln.
Dies kann anfänglich zu Blähungen führen, da sich Ihr Verdauungssystem an die neuen Mikroben gewöhnen muss. Um diesen Effekt abzumildern, ist es wichtig, Probiotika in Kombination mit Ballaststoffen einzunehmen.
Ballaststoffe sind sozusagen das 'Lieblingsessen' der guten Bakterien und fördern ihr Wachstum.
Stellen Sie sich vor, Sie veranstalten eine große Geburtstagsparty. Ihre besten Freunde kommen, aber der Kühlschrank ist leer und es gibt keine gute Musik.
Die Gäste kommen zwar, bleiben aber nicht lange. Genauso verhält es sich mit Probiotika ohne Ballaststoffe. Die gute Nachricht ist, dass wenn Sie die richtigen Ballaststoffe zur Verfügung stellen, die Bakterien nicht nur bleiben, sondern sich auch vermehren.
Eine der besten Ballaststoffquellen sind Flohsamenschalen und Akazienfasern. Diese füttern hauptsächlich die 'guten' Bakterien und lassen die 'schlechten' außen vor.
Allerdings können einige handelsübliche Ballaststoffe auch unerwünschte Bakterien fördern. Das führt dann auf der anderen Seite zu Blähungen. Inulin, eine häufige Ballaststoffquelle, kann zum Beispiel sowohl günstige als auch ungünstige Bakterien ernähren, was zu einem Ungleichgewicht führen kann.
Was können Sie also tun, wenn Probiotika Blähungen verursachen? Versuchen Sie, die Art und Menge der Ballaststoffe in Ihrer Ernährung anzupassen. Flohsamenschalen und Akazienfasern sind meist eine gute Wahl.
Manchmal ist es auch hilfreich, die Probiotikadosis allmählich zu erhöhen, statt sie auf einmal zu nehmen. Sollte das Problem bestehen bleiben, könnte eine Untersuchung der Darmflora durch einen Arzt sinnvoll sein.
Blähungen sind selten das Resultat alleiniger Probiotika. Häufiger liegt ein Überwässerungsproblem des Darms vor, auch als SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth) bekannt.
Dies passiert oft, wenn gleichzeitig die Magensäure nicht ausreichend ist. Ein saurer Magen ist wichtig um sicherzustellen, dass unerwünschte Bakterien nicht überleben können. Deshalb, wenn Sie Medikamente gegen Magensäure verwenden, sollten diese mit einem zeitlichen Abstand zu den Probiotika eingenommen werden.
Sollten all diese Maßnahmen nicht helfen und Blähungen weiterhin ein Problem darstellen, könnte ein detaillierter Stuhltest weitere Aufschlüsse geben. Ein solcher Test kann Ihnen helfen, die aktuelle Bakterienverteilung in Ihrem Darm zu ermitteln und spezifische Maßnahmen zu ergreifen.