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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Eine Pollenallergie ist primär mit Ihrem erworbenen Immunsystem verbunden, das auf Fremdeiweiße reagiert. Dennoch zeigt sich, dass Haselnussallergiker während der Pollensaison einem erhöhten Antikörperspiegel im Blut ausgesetzt sind.
Dieses Phänomen könnte auf den Verzehr von Haselnusspollen zurückzuführen sein. Daher kann eine Ernährung, die auf tierischen Eiweißen basiert, entgegen der allgemeinen Annahme vorteilhaft und nicht nachteilig sein.
Doch was fressen die Tiere, deren Fleisch wir konsumieren? In den gängigen Ernährungsempfehlungen ist festgehalten, dass insbesondere der Konsum von rotem Fleisch wie Schweinefleisch entzündende Prozesse im Körper anregen kann.
Dies liegt nicht am Fleisch selbst, sondern an dessen Fütterung mit stark entzündungsfördernden Stoffen wie Mais und Soja. Diese beeinflussen die Fettsäurebilanz im Fleisch und können zu erhöhten Entzündungsreaktionen im menschlichen Körper führen.
Eine alternative Herangehensweise für Allergiker kann die Durchführung einer Fastentherapie sein. Die Fastentherapie kann eine antientzündliche Wirkung haben, da sie dem Immunsystem weniger Baumaterial liefert, was die Bildung neuer Antikörper einschränken kann.
Dadurch werden Entzündungsprozesse im Körper reduziert. Diese Methode entwickle ich regelmäßig selbst und lege sie auf Zeiten, in denen ich mit der stärksten Allergiebelastung rechne.
Weil Fasten eine starke antientzündliche Maßnahme ist, kann es von Betroffenen als eine clevere Strategie angesehen werden, um ihre Allergiebelastung zu minimieren. Sie sollten jedoch berücksichtigen, dass ein chronischer Eiweißmangel auch negative gesundheitliche Auswirkungen haben kann.
Fasten kann dann eine lohnenswerte Methode sein, um herauszufinden, welche Auswirkung verschiedene Ernährungsweisen auf Ihre Allergien haben.