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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Persönlichkeitsveränderungen bei Hashimoto

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Hashimoto und Persönlichkeitsveränderungen

Kann Hashimoto Persönlichkeitsveränderungen herbeiführen? Diese Frage wird häufig gestellt. Oft weiß man nicht genau, was zuerst da war: die Krankheit oder die Persönlichkeitsänderungen.

Eine chronische Erkrankung, die das Wohlbefinden beeinträchtigt, kann dazu führen, dass man die Welt weniger positiv sieht und sich dadurch persönlich verändert.

Betrachten wir die neurologischen Symptome bei Hashimoto-Thyreoiditis: Es gibt häufig Störungen in Bezug auf Merkfähigkeit, Konzentration und strukturiertes Denken.

Auch die Gefühle und Stimmungen ändern sich häufig, was zu Beeinträchtigungen im sozialen Verhalten führen kann. Ein weiterer Symptomkomplex ist die 'Fatigue' anhaltende Müdigkeit und Antriebslosigkeit.

Patientinnen und Patienten berichten oft von Vergesslichkeit, langsamerem Denken, leichter Ablenkbarkeit und emotionaler Labilität.

Diskutiert wird, ob die TPO-Antikörper direkt das Gehirn beeinflussen können.

Es gibt beschriebene Fälle von Hashimoto-Enzephalitis, bei denen eine starke Gehirnentzündung vorhanden ist. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass auch geringere Ausprägungen dieser Entzündung zu neurologischen Symptomen führen können.

Ein Grund für Hashimoto könnte im Darm liegen, besonders bei Patienten, die keine Lektine vertragen. Entzündungen im Magen-Darm-Trakt können über den Vagusnerv Informationen ins Gehirn senden, was wiederum zu entzündlichen Reaktionen im Gehirn führen kann.

Die neurologischen Symptome können jedoch auch mit anderen Erkrankungen vergesellschaftet sein, wie Pseudo-Demenz, Panikattacken oder Depressionen. Aber oft haben sie eine physiologische Ursache im Hashimoto.

Genetische Veranlagungen, wie eine T3-Konversionsschwäche, können dazu führen, dass das inaktive T4 nicht effektiv in das aktive T3 umgewandelt wird. Eine Therapieumstellung auf retardiertes T3 oder feste T3-, T4-Präparate kann hier helfen.

Viele Patienten berichten, dass sie sich bereits wenige Stunden nach der Einnahme von T3 besser fühlen.

Für eine nachhaltige Besserung muss jedoch die Entzündlichkeit im Körper reduziert werden.

Eine lektinfreie Ernährung hat sich hier als effektiv erwiesen. Patientinnen und Patienten berichten von einer deutlich verbesserten Lebensqualität, wenn ihre Antikörperwerte nach einer lektinfreien Diät sinken.

Das zeigt, wie stark sich die Psyche und das körperliche Wohlbefinden durch eine angepasste Ernährung verbessern können.

Wenn Sie neurologische Symptome dieser Art bemerken, ist es wichtig, sie ernst zu nehmen und mögliche Ursachen wie Hashimoto in Betracht zu ziehen.


Quellen: The clinical and predictive value of

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