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Lebensmittel, die einen hohen Oxalsäuregehalt, aber auch einen hohen Calciumgehalt haben.

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Oxalsäure und Calcium: Eine komplexe Beziehung in unserer Ernährung

Lebensmittel mit hohem Oxalsäure- und Calciumgehalt, wie Mandeln, bieten interessante Interaktionen in unserem Körper.

Mandeln haben etwa 500 Milligramm Oxalsäure und 250 Milligramm Calcium pro 100 Gramm. Es scheint naheliegend, dass sich Oxalsäure und Calcium binden könnten, was möglicherweise die Aufnahme beider Stoffe beeinflusst.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Oxalsäure in Pflanzen als Fraßschutz dient. Wäre Calcium bereits in der Pflanze gebunden, wäre es für die Pflanze nicht nutzbar. Beim Zubereiten von Lebensmitteln, etwa durch Mixen oder Kochen, können sich einige Oxalsäure- und Calciumanteile verbinden.

Jedoch bleibt ein großer Teil des Calciums oft durch Phytinsäure gebunden, die in vielen Pflanzen vorhanden ist.

Einweichen von Mandeln kann die Phytinsäure reduzieren, doch das Verfahren reicht nicht aus, um signifikante Mengen Calcium freizusetzen.

Daher ist es wahrscheinlich, dass ein Großteil der Oxalsäure ungebunden bleibt und im Verdauungstrakt nach weiteren Bindungspartnern sucht.

Im Magen und Dünndarm trifft die Oxalsäure auf Calcium aus der Bauchspeicheldrüse, was zur Bindung und verminderten Aufnahme führt.

Ist jedoch nicht genügend Calcium vorhanden, wird die restliche Oxalsäure ins Blut aufgenommen, wo sie Calcium binden und unter anderem das Risiko von Nierensteinen erhöhen kann.

Die Oxalatausscheidung erfolgt primär über den Urin.

Es ist daher sinnvoll, bei Verdacht auf Probleme durch Oxalsäure die Werte im 24-Stunden-Urin zu messen. Wenn die Werte erhöht sind, kann man die Aufnahme von Calcium erhöhen oder die oxalsäurereichen Lebensmittel reduzieren, um das Risiko von Nierensteinen zu minimieren.

Es ist empfehlenswert, im Einzelfall mit einem Arzt Maßnahmen zur Optimierung der Aufnahme und Ausscheidung von Oxalsäure und Calcium zu besprechen.


Quellen: Oxalates Dietary Oxalates and Kidney Inflammation A Literature Review.

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