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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Oxalsäure trotz Konsum mit Milchprodukten ein Problem?

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Video-Transkript

Oxalsäure ist ein natürlicher Bestandteil vieler Pflanzen und wird oft als Fraßgift bezeichnet. In einer lektinfreien Ernährung trifft man häufig auf Oxalsäure, da lektinfreie Pflanzen oft andere Fraßgifte als natürliche Verteidigung bieten.

Diese Säure kann problematisch werden, insbesondere wenn Kalzium nicht ausreichend in Ihrer Ernährung vorhanden ist. Oxalsäure kann im Körper Kalzium-Oxalat bilden, was zu Nierensteinen führen kann.

Unsere Ernährungspläne sind so gestaltet, dass sie dieses Problem minimieren. Indem Sie Kalzium zu einer Mahlzeit mit viel Oxalsäure hinzufügen, kann das Risiko von Nierensteinen verringert werden.

Die Lebensmittel in Ihrem Ernährungsplan sind entsprechend markiert, und unsere Mahlzeitenpläne enthalten immer Hinweise auf den Kalziumgehalt, sodass Sie wissen, ob Sie zusätzliches Kalzium benötigen.

Für Menschen, die bereits Probleme mit Nierensteinen hatten, sind Urintests eine sinnvolle Maßnahme. Solche Tests ermitteln die Ausscheidung von Oxalsäure im Urin und helfen Ihnen festzustellen, ob Anpassungen in der Ernährung notwendig sind.

Hierbei könnten 24-Stunden-Sammelurinproben durchgeführt werden, um genau zu überprüfen, ob Ihre Oxalsäurewerte im Urin kritisch sind.

Oxalsäure selbst sollte nicht als Feind betrachtet werden, wenn man die Ernährung entsprechend anpasst.

Sicherzustellen, dass ausreichendes Kalzium vorhanden ist, kann einfacher sein, als man denkt, zum Beispiel durch kalziumreiches Mineralwasser. In den meisten Fällen entwickeln nur jene ein Problem, die bereits mit Nierensteinen vorbelastet sind.

Wenn Sie den Plan einhalten und die Zubereitung der Lebensmittel beachten, gibt es wenig Grund zur Sorge. Trotzdem ist es ratsam, spezifische Fragen oder Bedenken mit einem Fachmann zu klären.

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