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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Ein ausgeglichenes Omega-3-zu-6-Verhältnis ist entscheidend für Menschen, die an Rheuma leiden. Das gewünschte Ziel ist ein Verhältnis von etwa 1:2 (ein Teil Omega-3 zu zwei Teilen Omega-6).
Viele Patienten sind jedoch unsicher, wie viele Fette sie verzehren dürfen, ohne ihre Gesundheit zu beeinträchtigen.
In den 50er und 70er Jahren wurde die Hypothese aufgestellt, dass bestimmte Fette für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich sind.
Daher gab es allgemeine Empfehlungen, möglichst fettarm zu leben. Diese Empfehlungen sind jedoch nach heutigem Wissenstand überholt.
Wenn kein dringender Bedarf besteht, Körpergewicht zu reduzieren, gebe ich meinen Patienten normalerweise keine spezifischen Vorgaben zur Fettmenge.
Der Körper regelt den Fettbedarf in der Regel selbst. Nur wenn eine Kalorienreduktion notwendig ist, sollte auf den Kaloriengehalt der Fette geachtet werden.
Wichtiger ist, auf die Zusammensetzung der Fette zu achten und möglichst konsequent Omega-6-Fette zu reduzieren, um das gewünschte 3-zu-6-Verhältnis zu erreichen.
Der Verzehr von Fisch kann helfen, genug Omega-3-Fettsäuren zu sich zu nehmen. Wenn dies jedoch schwierig ist, empfehle ich eine gezielte Supplementierung.
Für die meisten reicht eine geringe Zusatzmenge, um Defizite auszugleichen.
Wichtig ist, gleichzeitig die Aufnahme von Omega-6-Fetten zu senken. Olivenöl hat beispielsweise einen höheren Anteil an Omega-6, bietet aber auch wertvolle Bestandteile wie Polyphenole und Vitamin E, die nicht vernachlässigt werden sollten.
Ich empfehle, das Omega-3-zu-6-Verhältnis zunächst etwa ein halbes Jahr konsequent zu überwachen und dann erneut zu messen. Bei Rheuma kann es sinnvoll sein, die Menge an Omega-3 kurzfristig stark zu erhöhen, um Entzündungsreaktionen zu reduzieren.
Dies sollte jedoch nicht dauerhaft geschehen, sondern nur als vorübergehende Maßnahme.