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Worauf muss man bei Nierenschwäche achten?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

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Nierenschwäche ist ein häufig übersehenes Gesundheitsproblem, das besonders im Anfangsstadium nur selten ernst genommen wird. Doch die Nieren sind als Entgiftungsorgane lebenswichtig.

Sie filtern toxische Stoffe, die Müdigkeit auslösen können, aus dem Blut. Plötzliche Verschlechterungen der Nierenfunktion, beispielsweise bei gleichzeitigen Erkrankungen, können schwerwiegende Folgen haben, wie einen erhöhten Kaliumspiegel, der bis zu Herzstillstand führen kann.

Eine regelmäßige Überprüfung der Nierenwerte im Blut gehört deshalb in der Praxis zur Routine. Oft entdecken wir bei Patienten bereits Einschränkungen der Nierenfunktion.

Hierbei wird zunächst der gängige Kreatininwert überprüft, allerdings ergänzt durch den Cystatin C-Test, um eine zuverlässigere Einschätzung zu bekommen, insbesondere wenn der Muskelstoffwechsel den Kreatininwert beeinflusst.

Von großer Bedeutung ist es, zwischen einer chronischen und einer akuten Beeinträchtigung der Nierenfunktion zu unterscheiden. Eine stabile, aber eingeschränkte Nierenleistung könnte ihren Ursprung in einer zurückliegenden Kindheitserkrankung haben.

Langfristige Schädigungen oder akute Verschlechterungen müssen allerdings genau untersucht und die Ursache identifiziert werden. Hierbei verweisen wir oft an Nephrologen, um tiefere diagnostische Erkenntnisse zu bekommen.

Ein Ernährungsansatz kann bei vielen Patienten wahre Wunder wirken. Insbesondere wenn autoimmune Prozesse beteiligt sind, zeigt eine antientzündliche Ernährung gute Ergebnisse. Viele Patienten sehen durch gezielte diätetische „nderungen eine Verbesserung ihrer Nierenwerte.

Eine essentielle Ernährungskomponente bei der Überwachung von Nierenschwächen ist die Kontrolle der Kristallbildung im Urin. Kleine Nierensteine können unbemerkt bleiben, aber sind in der Lage, Nierenfunktionen nachhaltig zu beeinflussen.

Zu diesem Zweck führen wir 24-Stunden-Urin-Tests durch, um die Werte für Harn- und Oxalsäure zu bestimmen und somit spezifische Ernährungsanpassungen vorzunehmen.

Besonders der Fruchtzucker spielt eine Rolle bei der Harnsäurebildung.

Eine reduzierte Aufnahme von Fruchtzucker gehört zur Behandlung bei Nierenschwäche, während die Aufnahme von tierischen Proteinen individuell entschieden wird.

Auch die Betrachtung von Einflussfaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes ist unerlässlich.

Ein optimaler Blutdruck und ein ausgewogener Blutzuckerstoffwechsel fördern eine bessere Nierenfunktion. Mithilfe regelmäßiger Kontrollen mit kontinuierlichen Glukosesensoren bleiben wir über den Glukosestatus unserer Patienten auf dem Laufenden.

Dessen ungeachtet dürfen auch Getränke und Lebensmittel, die Phosphate enthalten, nicht außer Acht gelassen werden, da sie sich negativ auf die Nieren auswirken können. Und schließlich kann die Entscheidung für bestimmte Arzneien, die die Nierenfunktion unterstützen, in den richtigen Fällen von großem Nutzen sein.


Quellen: Hypohydration Augments the Acute Increase in Urinary Biomarkers of Kidney Injury Following the 100-mile Western States Endurance Run.

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