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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Manche Patienten kommen mit Schienen über die Nacht zurecht, jedoch sind diese oft nicht sehr komfortabel. Wenn die Erkrankung jedoch schlimmer wird, steht in der Regel eine chirurgische Option zur Verfügung.
Hierbei wird entweder der Strang in der Hand chirurgisch durchtrennt oder durch eine Nadelfaszytomie bearbeitet, bei der eine Nadel mehrere Male eingeführt wird, bis der Strang reißt. Eine andere Methode beinhaltet die Injektion eines Medikaments, das ein Enzym enthält, welches das Kollagen aufbricht.
Dieses Enzym sorgt dafür, dass der Strang sich auflöst. Eine weitere technik wäre die Bestrahlung der Hand, um die Immunzellen zu hemmen. Dies ist deshalb relevant, weil es sich um eine aktive Autoimmunerkrankung handelt.
Zuletzt gibt es auch eine Studie, die einen neuen Ansatz verfolgt. Dabei wird ein Antikörper gegen TNF-Alpha injiziert. Das scheint durchaus wirksam zu sein, jedoch bildet sich TNF-Alpha kontinuierlich nach.
Deshalb wird diskutiert, wie es gelingen kann, dass der Körper gar kein TNF-Alpha mehr produziert. Dies wäre ein wesentlich interessanterer und langfristigerer Ansatz.