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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Die Frage, wie lange man sich lektinfrei ernähren sollte, bevor man eine Stuhlprobe durchführt, um beispielsweise Entzündungswerte wie Calprotectin oder eosinophiles Protein wie Zonulin zu überprüfen, ist nicht pauschal zu beantworten.
In der Praxis wiederholen wir Stuhltests selten. Der Fokus liegt dabei eher auf dem Wohlbefinden der Patienten als auf rein messbaren Werten. Ein Stuhltest dient in erster Linie dazu, die richtige Diagnose zu stellen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Meiner Erfahrung nach ist es wichtig, dass sich die Patienten besser fühlen. Wir wiederholen Stuhltests nur dann, wenn wir den Erfolg einer Therapie überprüfen müssen, beispielsweise bei Parasitenbefall, wo Medikamente möglicherweise nur eine eingeschränkte Wirksamkeit haben, oder wenn klinische Symptome auch nach Interventionen weiter bestehen.
Entzündungsmarker wie Calprotectin können sich sehr schnell ändern. Bereits nach wenigen Tagen kann man Trends erkennen. Allerdings können die Werte bei Ernährungsfehlern auch schnell wieder ansteigen, manchmal innerhalb eines Tages.
Deswegen ist es wichtig, klinische Symptome zusätzlich zur Labordiagnostik zu berücksichtigen.
Ich bin großzügig bei der Durchführung von Labortests, wenn diese essentielle Informationen liefern, die unsere therapeutischen Entscheidungen beeinflussen können.