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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Ist MSM, also organischer Schwefel, sinnvoll bei Autoimmunerkrankungen? Diese Frage stellt sich häufig, da es immer wieder Empfehlungen für MSM gibt. Menschen mit Autoimmunerkrankungen scheinen davon zu profitieren, angeblich hilft MSM besonders gut bei Gelenkschmerzen.
Doch was steckt wirklich dahinter?
Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass Schwefel ein in unserem Körper häufig vorkommendes Mineral ist. Allerdings kommt es nicht einfach so vor, sondern in Verbindung mit bestimmten Enzymen und vor allem Aminosäuren.
Das Hauptantioxidanz unseres Körpers, Glutathion, besteht aus mehreren schwefelhaltigen Aminosäuren, darunter Cystein. Glutathion ist elementar wichtig, um Entzündungsreize und oxidativen Stress im Körper zu bekämpfen.
Wenn wir hier in der Praxis jemanden haben, der Zeichen von oxidativem Stress zeigt, messen wir oft das Glutathion im Blut. Fehlt Glutathion, ergänzen wir schwefelhaltige Aminosäuren.
Anstatt viele tierische Eiweiße zu konsumieren, die diese Aminosäuren enthalten, könnten Sie theoretisch MSM verwenden. Zwar halte ich dies nicht für die beste Option, aber MSM kann hilfreich sein, wenn Sie weniger tierisches Eiweiß zu sich nehmen möchten.
Studien zeigen, dass MSM entzündungshemmend wirkt und Gelenkschmerzen lindert. Dies könnte daran liegen, dass der Körper besser in der Lage ist, schwefelhaltige Aminosäuren aufzubauen, die für die Struktur von Gelenkknorpel und als Antioxidant notwendig sind.
Es gibt Überlegungen, ob MSM auch spezifische Wirkungen hat. Einige davon werden als positiv dargestellt, doch es gibt auch Bedenken, dass große Mengen von Schwefel negativ auf die Darmflora wirken könnten.
Persönlich bin ich kein großer Fan von MSM. Dennoch, wenn Patienten seit Jahren gut damit zurechtkommen, dürfen sie es gerne weiternehmen. Wichtiger ist jedoch eine gute Eiweißversorgung im Allgemeinen.
N-Acetylcystein (NAC), bekannt als Mittel gegen Husten, ist beispielsweise eine Schwefelverbindung, die der Körper gut nutzen kann. Vermutlich ist es relativ egal, aus welcher Quelle der Schwefel kommt, solange er bioverfügbar ist.
Anorganischer Schwefel, wie in geschwefelten Lebensmitteln, ist in der Regel keine gute Wahl. Organischer Schwefel, wie in MSM, ist besser, aber Aminosäuren mit Schwefelanteil könnten die bessere Wahl sein.
Zusammengefasst, MSM kann ausprobiert werden, besonders bei schlechter Eiweißversorgung. Doch bei einer guten Eiweißversorgung werden Sie von MSM wenig profitieren.