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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Ernährt man sich reich an Methionin und Cystein, wie etwa durch tierische Produkte, erhält der Körper zumeist genügend Schwefel. Dies ist in der Regel der effektivste Weg, um den Schwefelbedarf zu decken.
Studien zeigen, dass MSM als Nahrungsergänzungsmittel positive Eigenschaften haben kann, obwohl es bei manchen Menschen auch die Darmflora erheblich verändern kann. Für Patienten, die Schwierigkeiten mit MSM haben, stellt sich die Frage, wie ein Schwefelmangel intelligent angegangen werden kann.
Meine Empfehlung ist, den Blut-Proteinspiegel im hochnormalen Bereich zu halten. Dies stellt sicher, dass keine Mangelerscheinungen die Systeme des Körpers beeinträchtigen. Eine weitere Möglichkeit ist die Supplementierung mit Aminosäuren wie N-Acetylcystein (NAC).
Diese Lösung riecht leicht nach Schwefel und kann eine effektive Lösung zur Aufnahme organischen Schwefels in Verbindung mit Eiweiß bieten. Es gibt viele positive Studien zur Verwendung von MSM bei Autoimmunerkrankungen, auch wenn es für mich nicht zur Standardbehandlung gehört.
Wenn Patienten über positive Langzeiterfahrungen mit MSM berichten, lasse ich es oft in ihrer Medikation. Bei einer gewünschten Reduktion von Nahrungsergänzungen ist Schwefel eines der ersten Mittel, das ich bei gutem Eiweißstatus in der Nahrung weglasse.
Zusammengefasst ist MSM ein nützliches Ergänzungsmittel, um einen Schwefelmangel zu beheben, doch wenn dieser behoben ist, besteht oft kein Bedarf mehr an einer fortgesetzten Supplementierung