![]()
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Die Frage, ob Mineralwasser mit Kohlensäure eine schlechte Wahl für unseren Magen-Darm-Trakt und die allgemeine Gesundheit darstellt, wird häufig kontrovers diskutiert. Grundsätzlich ist die Antwort aber nein.
Die meisten Menschen leiden an einem Mangel an basischen Mineralien. Und, genau hier setzt ein hochwertiges Mineralwasser an. Es enthält nicht nur Kohlensäure, sondern ist auch reich an wertvollen Mineralien, die für unseren Körper essenziell sind.
Viele denken irrtümlich, dass Kohlensäure sauer ist und somit der Körper durch den Konsum von Mineralwasser übersäuert wird. Doch in Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall.
CO2, also Kohlendioxid, steht im Körper in einer harmonischen Balance mit HCO3-, auch bekannt als Bicarbonat. Einige Menschen haben oft zu niedrige CO2-Spiegel, da sie durch Stress bedingt zu schnell und zu tief atmen.
Diese könnten von einem höheren CO2-Gehalt im Körper profitieren, entweder durch Eigenproduktion oder von außen zugeführt durch Mineralwasser.
Beachten Sie jedoch, dass das Hauptanliegen, wenn Sie ein Problem mit der Atmung haben, zuerst dieses Problem zu lösen ist.
Zusätzliche CO2-Aufnahme allein genügt nicht. Atemübungen könnten hier einen signifikanten Unterschied machen. Wenn Sie Probleme haben, die Luft über eine bestimmte Zeitspanne anzuhalten, könnte das ein Indikator für eine ineffiziente Atmung sein.
Ein weiterer Aspekt ist die Übersäuerung des Körpers durch die Ernährung. Hier spielen basische Mineralien eine entscheidende Rolle, um den Säure-Basen-Haushalt im Blut stabil zu halten.
Selbst wenn man von einer sauren Ernährung übersäuern würde wie bei übermäßigen Essigkonsum ist Essig in moderater Menge durchaus gesund. Wenn jedoch das Gefühl entsteht, Mineralwasser nicht zu vertragen, liegt das oft weniger am Mineralwasser selbst, sondern an einer dahinterstehenden Atemproblematik.
Der Körper verfügt über einen Sensorsystem im Gehirn, welches den pH-Wert im Blut stabil hält. Wenn CO2 von außen zugeführt wird, steigt dessen Spiegel im Blut leicht an, was grundsätzlich positiv ist.
Doch bei Menschen mit dysfunktionaler Atmung könnte dies fälschlicherweise als übermäßiger Anstieg wahrgenommen werden, der versucht wird abzubauen. Daher ist es wichtig, mögliche Atemprobleme zuerst zu adressieren, um die vollen gesundheitlichen Vorteile von kohlensäurehaltigem Mineralwasser auszuschöpfen.