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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Viele Menschen fragen sich, warum sie manchmal Milchprodukte vertragen und manchmal nicht. Eine der Hauptursachen könnte die Herkunft der Milch sein. Beispielsweise kann Milch von verschiedenen Bauernhöfen stammen, selbst bei Bio-Produkten.
Häufig stammt die Milch aus zahlreichen Quellen, wodurch sich die Zusammensetzung ändern kann. Besonders bei der A2-Milch, die von Kühen stammt, die kein A1-Kasein produzieren, ist es wichtig zu beachten, dass nicht alle Kühe genetisch getestet sind.
Dies kann dazu führen, dass der Anteil an A1-Kasein in verschiedenen Milchchargen variiert, wodurch die Verträglichkeit beeinflusst wird.
Auch die Fütterung der Tiere spielt eine entscheidende Rolle.
Wenn Kühe oder Schafe im Winter mit anderem Futter als frischem Gras oder Heu versorgt werden, kann die Milch entzündlicher wirken. Besonders die Ziegenheumilch, bei der die Ziegen ausschließlich frisches Gras oder Heu fressen, könnte verträglicher sein.
Wenn Sie feststellen, dass Ihnen manchmal Milchprodukte zusetzen, könnte es daran liegen, dass die Faktoren, die den Milchgehalt beeinflussen, schwanken. Ist fermentierter Käse, der lange gereift ist, besser verträglich? Indem Sie diese Beobachtungen machen und die Ursachen wie IgG-Sensitivitäten oder IgE-Allergien berücksichtigen, können Sie informierte Entscheidungen über Ihren Konsum von Milchprodukten treffen.
Dennoch braucht der Mensch keine Milch. Daher ist es wichtig, bei Unverträglichkeiten die genauen Auslöser zu identifizieren, um besser damit umzugehen.