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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Viele Menschen fragen sich, ob Milchprodukte generell entzündungsfördernd sind. In diesem Artikel möchten wir dieser Frage nachgehen und einige Missverständnisse klären. Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass nicht alle Milchprodukte gleich sind.Ein entscheidender Faktor ist die Fütterung der Tiere, von denen die Milch stammt. Kühe, die nicht artgerecht gefüttert werden, zum Beispiel hauptsächlich mit Soja, produzieren Milch, die entzündungsfördernde Stoffe enthalten kann.
Im Gegensatz dazu führt Weidemilch, also Milch von grasgefütterten Kühen, oft zu anderen Ergebnissen. Es gibt auch Unterschiede zwischen den Proteinen in der Milch. Insbesondere das Kasein spielt eine Rolle.
Das sogenannte A2-Kasein, das zum Beispiel in Schaf- und Ziegenmilch oder in Milch von bestimmten Kuharten wie der Holstein-Kuh vorkommt, hat sich als weniger entzündungsfördernd erwiesen. Hingegen enthält die Milch der meisten industriell genutzten Kühe überwiegend A1-Kasein, welches eine entzündungsfördernde Wirkung haben kann.
Als Säugetiere sind wir darauf programmiert, Milch zu verarbeiten. Die Muttermilch hat eine spezifische Zusammensetzung, die für Babys optimal ist, um zu wachsen und sich zu entwickeln. Kuhmilch jedoch ist dafür gedacht, ein Kalb schnell groß werden zu lassen und weist daher Unterschiede auf.
Trotzdem bedeutet dies nicht automatisch, dass Milchprodukte für Erwachsene schlecht sind. Wenn Sie Milchprodukte konsumieren, die aus artgerechter Fütterung stammen und A2-Kasein enthalten, zeigen viele Studien und Erfahrungsberichte, dass diese keine entzündungsfördernde Wirkung haben.
Patienten, die ihre Ernährung entsprechend anpassen, weisen oft niedrigere Entzündungswerte im Blut auf. Es bleibt also festzuhalten, dass die Herkunft und die Art der Milchprodukte entscheidend dafür sind, ob sie entzündungsfördernd wirken oder nicht.