![]()
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Die Beziehung zwischen Mikrobiom und Allergien wirft spannende Fragen auf: Können bestimmte Darmbakterien die Neigung zu Allergien günstig beeinflussen? In unserer Praxis sind wir oft mit dieser Frage konfrontiert.
Die wissenschaftliche Forschung ist umfassend und untersucht, welches Probiotikum welche Wirkung entfaltet. Häufig jedoch bleibt der gesundheitliche Effekt einer spezifischen Ergänzung gering.
Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die Etablierung von Probiotika im Mikrobiom. Um tatsächlich wirksam zu sein, müssen diese nützlichen Bakterien zuerst die Herausforderungen der Magensäure überstehen, bevor sie auf bereits vorhandene Bakterien treffen.
Diese zeigen sich eher unkooperativ und weichen nicht einfach zurück.
Eine gesunde Mikrobiom-Therapie stützt sich deshalb auf die Analyse und Entfernung schädlicher Teile des Mikrobioms.
Das bedeutet, Stuhltests werden durchgeführt, um unerwünschte Bakterien, Pilze und Entzündungsmarker zu identifizieren.
Das Ziel besteht darin, schädliche Faktoren zu erkennen und auszuschalten, bevor versucht wird, positive Bakterien zu etablieren.
Stellen Sie sich vor, ein unruhiges Stadtviertel zu befrieden, indem man die Störenfriede entfernt. Erst dann kann an eine positive Umgestaltung gedacht werden.
Studien und Marketing können manchmal die Wirksamkeit von Probiotika übertreiben.
Dennoch gibt es kostbare Tipps zur Darmgesundheit, die langfristig mehr Nutzen als Schaden bringen. Ein wichtiger Ansatz ist dabei, zunächst das zu entfernen, was uns schadet. Vor allem eine entzündungshemmende Ernährung hat sich in der Behandlung von Allergien bewährt.
So haben wir bei zahlreichen Patienten beobachtet, dass sowohl Allergieantikörper als auch -symptome abnehmen.
Das Vermeiden von Entzündungen im Magen-Darm-Bereich minimiert die Wahrscheinlichkeit, neue Allergien zu entwickeln.
Speziell bei Vorliegen eines Leaky-Gut-Syndroms kann das Risiko für weitere allergische Reaktionen erhöht sein.