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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Wenn man am Tag plötzlich müde wird, kann es daran liegen, dass der Körper Melatonin ausschüttet. Dieses Hormon reguliert unseren Schlaf und ermöglicht einen tiefen Schlaf.
Normalerweise wird Melatonin von der Zirbeldrüse produziert und seine Produktion wird nur durch Licht, das auf die Augen trifft, unterdrückt. Wenn Sie sich also in einem künstlich beleuchteten Raum befinden, in dem es nicht genügend Tageslicht gibt, findet dennoch eine gewisse Melatoninbildung statt.
Sobald Sie die Augen schließen und sich zu einem Nickerchen hinlegen, beginnt die Melatoninproduktion. Der Körper bereitet sich auf die nächtliche Ruhe vor und verändert den Stoffwechsel entsprechend.
Dies hat zur Folge, dass der Blutzuckerspiegel beeinflusst werden kann. Der Mechanismus, der Ihnen einst half, die Nacht zu überleben, greift jetzt und sorgt dafür, dass weniger Blutzucker verbraucht wird.
Vor Millionen Jahren mussten wir als kleine Lebewesen Blutzucker sparen, da wir nicht ständig Nahrung zur Verfügung hatten. Heute führt dies dazu, dass eine vorübergehende Insulinresistenz entsteht und Kohlenhydrate nicht optimal verstoffwechselt werden können.
Wenn Sie sich also tagsüber erschöpft fühlen und sich hinlegen möchten, kann dies die Insulinresistenz verschärfen.
Patienten mit chronischem Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome, CFS) berichten oft von plötzlichen Müdigkeitsschüben.
Ein Teil dieser Schübe ist möglicherweise durch Blutzuckerschwankungen bedingt. Viele Patienten mit CFS in unserer Praxis leiden aber auch an Atemstörungen, die diese Müdigkeitsschübe auslösen können.
Es ist besonders wichtig, dass Betroffene ihren Blutzuckerspiegel genau im Auge behalten. Ein kontinuierliches Glukosemessgerät am Arm kann dabei helfen, die Blutzuckerwerte zu überwachen und besser zu verstehen, ob Blutzuckerschwankungen eine Rolle spielen.