Logo
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Mediterrane Ernährung - doch nicht entzündungshemmend?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Die mediterrane Küche gilt weithin als gesund. Viele „rzte empfehlen sie als Standard für eine ausgewogene Ernährung. Doch bei näherer Betrachtung gibt es einige Aspekte, die kritisch zu prüfen sind.

Ein wichtiger Punkt betrifft die Nachtschattengewächse und die Vielzahl von Meeresfrüchten, die häufig in der mediterranen Küche vorkommen. Warum werden diese trotzdem als gesund bewertet? Es ist wichtig zu verstehen, dass eine Ernährung, die gesünder ist als die typische westliche Ernährungsweise, immer eine Verbesserung darstellt.

Beispielsweise bringt der Wechsel von Transfetten zu Olivenöl viele Vorteile mit sich. Transfette sind gehärtete Fette oder solche, die hoch erhitzt wurden, und können die Gesundheit stark beeinträchtigen.

Olivenöl hingegen enthält Polyphenole, die essenziell für den Körper sind. Schaut man genauer auf die mediterrane Küche, gibt es gute und weniger gute Bestandteile. Der Konsum von ausreichend Olivenöl bietet viele gesundheitliche Vorteile.

Aber bei den lektinhaltigen Lebensmitteln, wie Tomaten, sollte man vorsichtig sein. Traditionelle italienische Köche schälen und entkernen Tomaten bevor sie diese verarbeiten. Die Lektine sitzen nämlich in der Schale und den Kernen der Tomate.

Dieser Prozess ist tief in der italienischen Kultur verankert, auch wenn nicht jeder Koch den genauen Grund dafür kennt. Ein formaler Koch könnte Ihnen sagen, dass es einfach zum guten Handwerk gehört.

Ein Fallbeispiel zeigt einen italienischen Patienten mit schweren Magen-Darm-Entzündungen. Wenn er Pizza in Deutschland konsumiert, geht es ihm schlecht, doch in Italien hat er keine Probleme. Der Grund dafür ist die Art der Zubereitung.

In Italien wird die Tomatensauce oft erst nach dem Backen der Pizza hinzugegeben, wodurch viele Lektine entfernt werden. Auch der längere Gärungsprozess des Teigs und die Verwendung von Sauerteigkulturen spielen eine Rolle.

Viele Kulturen haben traditionelle Methoden entwickelt, um Lebensmittel verträglicher zu machen. Diese Methoden sind oft verloren gegangen, vor allem durch moderne Zubereitungstechniken wie die Mikrowelle, die weniger Zeit und Aufwand erfordern.

Ein weiteres Beispiel sind römische Tomaten, die speziell gezüchtet wurden, um mit minimaler Schale und maximalem Fruchtfleisch verarbeitet zu werden. Diese Sorten sind optimal für eine lektinfreie Ernährung geeignet.

Obwohl die mediterrane Ernährung als gesund gilt, ist es entscheidend, die traditionellen Zubereitungsmethoden zu beachten, um die besten gesundheitlichen Vorteile zu erzielen und potenziell schädliche Lektine zu vermeiden.


Quellen: Greater adherence to the Mediterranean Dietary Approaches to Stop Hypertension Intervention for Neurodegenerative Delay (MIND) diet is associated with lower risk of inflammatory bowel disease a prospective cohort study.

© Dr. Gersch Zentrum für funktionelle Langlebigkeitsmedizin, Steinmetzstraße 3, 67655 Kaiserslautern | Tel. 0631 / 34 35 97 38 | Impressum | Datenschutz | Verträge hier kündigen oder widerrufen | Kostenlose Video-Kompaktkurse mit Dr. Gersch | Youtube-Kanäle Autoimmunerkrankungen, Atemtherapie & Langlebigkeitsmedizin | TikTok | Podcast