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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Beginnen werden wir mit einer Vorspeise: einer erfrischenden Rote-Bete-Mousse mit Meerrettich. Diese kann entweder direkt im Glas serviert oder später auf dem Teller angerichtet werden. Für den Hauptgang habe ich einen saftigen Kalbsrückenbraten geplant, begleitet von einem Gemüse-Sößchen.
Dazu wählen wir Gemüse wie Karotten und eventuell Sellerie, um die Aromen zu verstärken. Die Sauce basiert auf einem Fond, den ich selbst aus Beinknochen zubereitet und eingefroren habe.
Um mit der Zubereitung der Rote-Bete-Mousse zu beginnen: Wir nehmen frischen Meerrettich und reiben ihn. Ich persönlich mag es scharf, daher verwende ich eine ordentliche Menge. Der Meerrettich wird dann mit gekochter Rote Bete kombiniert.
Diese Rote Bete gibt es bereits vorgekocht zu kaufen, was die Vorbereitung erleichtert. Nachdem wir den Meerrettich gerieben haben, fügen wir einen Spritzer Zitronensaft hinzu, um die Farbe und den Geschmack zu bewahren.
Die gekochte Rote Bete wird dann in den Mixer gegeben und gut püriert. Ein wenig Zucker und Salz runden das Ganze ab, bevor wir die Gelatine hinzufügen, die wir zuvor in kaltem Wasser eingeweicht haben.
Diese Gelatine sorgt dafür, dass die Mousse ihre stehende Form behält. Nebenbei bereiten wir den Kalbsrücken vor. Dieser wird in einer gusseisernen Pfanne scharf angebraten, um Röstaromen zu erzeugen.
Die Pfanne eignet sich besonders gut, da sie die Hitze gleichmäßig verteilt und speichert. Zum Fleisch geben wir großzügig Zwiebeln und Karotten, die später ebenfalls in die Sauce integriert werden.
Der Fleischfond, den ich nach und nach aus Beinknochen hergestellt habe, bildet die Basis für unsere Sauce. Es ist wichtig, diesen ausreichend lange köcheln zu lassen, um alle Aromen herauszuholen.
Ich habe den Fond portionsweise in Marmeladengläsern eingefroren, um ihn bei Bedarf schnell und einfach verwenden zu können. Während die Sauce köchelt, kümmern wir uns weiter um die Gelatine, die nun im kalten Wasser aufgeweicht ist.
Diese wird vorsichtig ausgedrückt und nach Packungsanleitung aufgelöst, bevor sie in die Rote-Bete-Masse eingearbeitet wird. Ein Tipp: Der Meerrettich kann hervorragend in Stücken eingefroren werden, um ihn auch außerhalb der Saison zur Hand zu haben.
Zum Hauptgang gehört ebenfalls eine Beilage aus Gemüse. Karotten und eventuell Pasternaken oder Sellerie werden in groben Stücken geschnitten und mit dem Fleisch in der Pfanne gegart, um ihnen zusätzlichen Geschmack zu verleihen.
So erhalten wir eine schmackhafte und gleichzeitig lektinfreie Beilage. Wie Sie sehen, kann ein festliches Menü auch ohne Lektine auskommen und dennoch köstlich und gesund sein. Lassen Sie sich von diesen einfachen, aber wirkungsvollen Rezepten inspirieren und genießen Sie die Feiertage in vollen Zügen!