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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Fragen Sie sich, warum Ihr lektinfreies Brot nicht so gelingt, wie Sie es sich vorstellen? Es gibt einige wichtige Aspekte zu beachten, damit das Brot schön aufgeht und eine luftige Konsistenz bekommt.
Lassen Sie uns gemeinsam schauen, wie Sie Fehler beim Backen vermeiden können.
Ein häufiger Grund für feuchtes und klotziges Brot ist eine nicht richtig funktionierende Hefe. Hefe ist ein Pilz, der bei richtiger Temperatur und Versorgung mit Nährstoffen wächst und Kohlendioxid produziert, welches das Brot aufgehen lässt.
Stellen Sie sicher, dass die Hefe aktiviert ist, indem Sie sie mit lauwarmem Wasser und etwas Honig mischen, bevor Sie sie zum Teig geben. Ideal sind Temperaturen zwischen 37 und 38 Grad Celsius.
Für ein lektinfreies Brot fehlen uns die Klebeeiweiße des Glutens, die normalerweise das Mehl zusammenhalten.
Wir benötigen daher alternative Bindemittel wie Stärke, Eier oder auch Käse. Überlegen Sie, welche Kombination für Ihr Brot am besten funktioniert.
Maniokmehl ist eine hervorragende Grundlage für lektinfreies Brot.
Es bietet die nötigen Kohlenhydrate, die Hefe benötigt, um zu wachsen. Bei der Verwendung von Mandelmehl sei jedoch vorsichtig, da Hefe dies weniger gut verstoffwechseln kann.
Ein weiteres Mittel, um das Brot aufgehen zu lassen, ist das Hinzufügen von Sauerteig oder Backpulver.
Sauerteig enthält Bakterien, die ebenfalls Kohlendioxid produzieren, was dem Brot seine luftig-lockere Struktur verleiht. Backpulver hingegen besteht aus Natron und einer Säure wie Weinsteinsäure, die beim Backen Kohlendioxid bildet.
Denken Sie daran, die Temperatur zu kontrollieren und sicherzustellen, dass sie konstant bleibt. Dies gelingt am besten in einem auf 38 Grad eingestellten Backofen. Lassen Sie den Teig dort gehen, bis er ausreichend aufgegangen ist.
Verpassen Sie nicht unser bald erscheinendes Rezept für Sauerteigbrot, das Sie in unserem Archiv finden können.