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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Reiswaffeln sind ein beliebter Snack, insbesondere unter gesundheitsbewussten Menschen. Es stellt sich jedoch die Frage: Sind Reiswaffeln wirklich lektinfrei? Lektine sind Proteine, die in vielen Pflanzen vorkommen und in hohen Mengen potenziell gesundheitsschädlich sein können.
Besonders bei empfindlichen Personen können sie Verdauungsprobleme verursachen.
Die Herstellung von Reiswaffeln erfolgt durch Hochtemperaturverfahren. Viele Menschen gehen davon aus, dass durch die Verarbeitung bei 200 Grad Celsius oder höher sämtliche Lektine zerstört werden.
Doch es benötigt mehr als nur Hitze. Lektine erfordern feuchte Hitze, um tatsächlich abgebaut zu werden.
Die entscheidende Frage lautet, ob die Reiswaffeln in einer Art Druckverfahren hergestellt wurden.
Ein reines Backen bei hohen Temperaturen reicht nicht aus. Um Lektine zu zersetzen, benötigen wir feuchte Hitze, wie sie beispielsweise in einem Schnellkochtopf erzeugt wird.
Ein Beispiel: Selbst wenn wir Tomatensoße oder eingelegtes Gemüse betrachten, stellt sich heraus, dass nicht alle Hersteller das gleiche Verfahren verwenden.
Viele setzen auf andere Methoden als auf eine feuchte Hitze, um ihre Produkte herzustellen. Dies bedeutet, dass nicht alle verarbeiteten Lebensmittel, die bei hohen Temperaturen behandelt wurden, wirklich lektinfrei sind.
Wenn Sie sicherstellen möchten, dass Ihre Reiswaffeln lektinfrei sind, sollten Sie auf den Herstellungsprozess achten. Alternativ können Sie selbst Reis im Schnellkochtopf zubereiten und anschließend die Reiskörner weiterverarbeiten.
Nur so können Sie sicher sein, dass die Lektine tatsächlich abgebaut wurden.