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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Eine gesunde Marmelade sollte nicht nur auf den Zuckerstatus reduziert werden. Die Überprüfung der Inhaltsstoffe ist entscheidend für die Auswahl eines geeigneten Produkts. Obzutat in unserer Untersuchung sind Himbeeren.
Diese Früchte sind, sofern nicht biologisch angebaut, oft stark mit Pestiziden belastet. Das liegt daran, dass Himbeeren schwer abzuwaschen sind. Daher ist es wichtig, auf eine Bio-Zertifizierung zu achten, insbesondere bei Himbeermarmelade.
Wasser stellt natürlich keine Problematik dar. Doch die Verwendung von Maltizirup ist von mehr Bedeutung. Als Ballaststoff ist er im Allgemeinen unproblematisch, jedoch in größeren Mengen kann er zu Verdauungsproblemen wie Durchfall führen.
Dennoch signalisieren entstandene Blähungen meist eine gesunde Reaktion des Körpers.
Ebenfalls enthalten ist Kirschextrakt, der aber nur in Ordnung ist, wenn er aus biologischem Anbau stammt.
Zitronensäure dient oft als Konservierungsmittel und ist für die meisten Menschen ungefährlich. Auch Kaliumsorbat, ein weiteres Konservierungsmittel, ist als unbedenklich zu betrachten und gilt als guter Nährstoff.
Ein kritischer Punkt ist jedoch der Süßstoff Sucralose. Es ist nachgewiesen, dass Sucralose die Darmflora negativ beeinflussen kann. Dies sollte berücksichtigt werden, wenn man sich um eine gesunde Verdauung bemüht.
Hingegen sind Pektin und Kaliumzitrate weitgehend unproblematisch, wobei Pektin ein wertvoller Ballaststoff ist.
Letztendlich bleibt festzuhalten, dass eine solche Marmelade besser aus Bio-Zutaten bestehen sollte.
Ohne die entsprechende Zertifizierung rate ich dringend davon ab, sie regelmäßig zu konsumieren.