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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Für viele Lebensmittel ist der Schnellkochtopf ein absolutes Muss. Ein wesentlicher Punkt ist, dass bestimmte Gemüsearten normalerweise knackig gegessen werden. Bei der lektinfreien Zubereitung ist genau dies mitunter unerwünscht.
Knackigkeit ist ein Zeichen von Ungekochtheit. Gerade bei Erbsenschoten wird ein Unterschied deutlich: knackige Schoten in lektinfreier Qualität sind nahezu unmöglich zu erreichen. Beim Druckgaren entscheiden Details über das Ergebnis.
Lebensmittel, die direkt im Wasser des Schnellkochtopfs gegart werden, neigen dazu, matschig zu werden. Möchten Sie festere Ergebnisse, empfiehlt sich die Methode mit einem Einsatz. Dabei erzeugen Sie ausreichend Dampfdruck im Schnellkochtopf, um die Lebensmittel sanft zu garen.
Auch Mengenverhältnisse spielen eine Rolle. In einem gewöhnlichen Kochverfahren testen Sie intuitiv Wassermengen, die der Reis oder die Hirse aufnehmen müssen. Im Schnellkochtopf hingegen benötigen Sie eine zusätzliche Sicherheitsmenge, um den Dampfdruck zu halten.
Mit einem Dreibein-Gestell und einem gelochten Einsatz können Sie jedoch den Wasserbedarf besser kontrollieren. Und was, wenn dennoch Probleme auftreten? Besonders bei Schnellkochtöpfen besteht die Gefahr, dass Bohnen oder Hirse am Boden anbrennen.
Das können Sie mit einem Einsatz auf dem Gestell verhindern, der die Hitze gleichmäßig verteilt. Dieses Verfahren reduziert hohe Temperaturen am Boden und sorgt für einen gleichbleibenden Garvorgang.
Berücksichtigen Sie die Wassermenge am Anfang des Kochvorgangs. Sie sollte weder zu knapp bemessen sein, noch am Ende übermäßig sein. Experimentieren Sie und finden Sie die richtige Balance.
Und wenn es Ihnen gelingt, größere Mengen zuzubereiten, bewahren Sie Reste im Kühlschrank auf. So kann sich resistente Stärke bilden und Sie können bei Bedarf kleine Portionen erneut auffrischen.
Wenn Sie oft Goldhirse essen, könnte dies genau das richtige Verfahren sein. Um den Schnellkochtopf optimal zu nutzen, ist es ratsam, kleine Tests und Experimente durchzuführen. Damit finden Sie die Wassermenge, die für die gewünschte Konsistenz erforderlich ist.
Wer dies regelmäßig praktiziert, kann sich über gesunde und lektinfreie Mahlzeiten erfreuen