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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Heute schauen wir uns ein interessantes Ernährungstagebuch im Detail an. Wir betrachten die Mahlzeiten und untersuchen explizit, welche Komponenten lektinfrei sind und was bei der Zubereitung beachtet werden sollte.
Salate aus rohem Brokkoli und roten Zwiebeln sind beliebte Bestandteile lektinfreier Ernährung. Allerdings können diese bei empfindlichen Personen Verdauungsprobleme verursachen. Hier wäre es ratsam, den Brokkoli leicht zu dünsten.
Ein weiteres Augenmerk liegt auf Mandelmus, dass besser in seiner weißen Form konsumiert wird, um unerwünschte Lektine zu vermeiden. Auch bei den verwendeten Kernen sollten Sie auf geeignete Sorten achten, z.
B. Flohsamenschalen.
Kaffee ist eine hervorragende Quelle für Polyphenole und sollte bei lektinfreier Ernährung nicht vernachlässigt werden. Bei Mandelmilch ist es von Bedeutung, dass sie aus geschälten Mandeln hergestellt wird.
Zermahlene Kakaobutter kann Ihnen helfen, wenn Sie festere Konsistenzen bei selbstgemachten Nusscremes bevorzugen.
Ernährung, die zu viel Fruktose enthält, wie z. B. Dattelsirup, sollte hingegen in Maßen genossen werden, da Fruktose ein Leaky-Gut-Syndrom fördern kann.
In kleineren Mengen kann Zucker jedoch keine negativen Auswirkungen haben.
Der Fettgehalt in Produkten wie einer Erdnuss-Kakaocreme sollte mit Bedacht gewählt werden, oftmals ist Sonnenblumenöl nicht optimal und Avocadoöl wäre die bessere Wahl.
Reine Palmfette gelten hier als weniger schädlich.
Wir diskutieren auch über Restaurantbesuche. Es gibt viele Strategien, wie man auch außerhalb eine lektinfreie Ernährung gewährleisten kann.
Es ist durchaus möglich, vor dem Restaurantbesuch besondere Anforderungen zu klären, um eine verträgliche Mahlzeit zu erhalten.
Insbesondere bei frittierten Speisen sollte Vorsicht walten.
Der Verzehr von Pommes Frites kann beispielsweise durch selbstgemachte Alternativen aus dem Schnellkochtopf verbessert werden.
Der abschließende Ratschlag besteht darin, seinen individuellen Ernährungsplan ständig zu überprüfen und Anpassungen vorzunehmen.
Dabei sollten immer die positiven gesundheitlichen Effekte im Fokus stehen.