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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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In der Natur haben Nüsse oft eine harte Schale, die es schwierig macht, große Mengen davon zu essen. Diese Schale dient auch als Schutzmechanismus der Nüsse.
Dies bedeutet, dass viele Nüsse weniger Abwehrstoffe wie Lektine enthalten. Dennoch gibt es einige Grenzen bei der Nussaufnahme auf einer lektinfreien Ernährung.
Die Menge der konsumierten Nüsse ist ein wichtiger Faktor.
Nüsse sind reich an Fett, und für diejenigen, die Gewicht verlieren möchten, könnten sie schnell eine hohe Kalorienzufuhr darstellen. Zum Beispiel enthalten 100 Gramm Nüsse etwa 800 Kalorien.
Hier sollte man auf das Ziel seiner Ernährung achten und die Menge entsprechend anpassen.
Ein weiterer Punkt ist der Gehalt an ungesättigten Fettsäuren in Nüssen. Besonders Macadamia-Nüsse haben ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren.
Die meisten anderen Nüsse enthalten oft mehr Omega-6-Fettsäuren, die in großen Mengen unerwünschte Wirkungen, wie die Peroxidation von Cholesterin und Fettmolekülen, haben können.
Grundsätzlich gibt es keine exakte Vorgabe für die Menge an Nüssen, die konsumiert werden kann. Doch über 100 Gramm am Tag sollten kein großes Problem darstellen. Wenn es jedoch um Mandeln oder andere Nüsse mit einem ungünstigeren Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 geht, kann es sinnvoll sein, etwas zurückhaltender zu sein.
Wichtig ist auch, dass beim Abnehmen die meisten aufgenommenen Omega-6-Fettsäuren verbrannt werden. Probleme können entstehen, wenn die Kalorienaufnahme die Kalorienverbrennung übersteigt, da dann die überschüssigen Omega-6-Fettsäuren weniger effektiv verbrannt werden und mögliche Nachteile entstehen können.
Insgesamt sollte der Konsum von etwa 100 Gramm Nüssen pro Tag bei einer lektinfreien Ernährung bedacht angegangen werden. Die Auswahl der richtigen Nüsse und eine ausgewogene Menge können eine gesunde und lektinfreie Ernährung unterstützen.