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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Welche Mehlsorten kann ich während einer lektinfreien Ernährung benutzen?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Die Auswahl an Mehlsorten während einer lektinfreien Ernährung kann herausfordernd sein. Besonders wenn man bedenkt, dass gängige Mehlsorten wie Weizen oder Dinkel von Natur aus einen hohen Glutengehalt aufweisen.

Und gerade Dinkel, obwohl beliebt, enthält oft sogar mehr Gluten als Weizen. Je ursprünglicher die Sorte und je mehr sie aus der freien Natur kommt, desto geringer ist allerdings die Wahrscheinlichkeit, dass sie hohe Mengen an Lektinen enthält.

Ein interessanter Ansatz ist die Verwendung von Sauerteig. Mit einer langen Fermentation, beispielsweise über 48 Stunden, können viele der Eiweiße, einschließlich Lektinen, abgebaut werden.

Das bedeutet zwar nicht, dass es komplett ohne Lektine ist, aber die Belastung kann erheblich reduziert werden. In Italien gibt es beispielsweise fermentierte Teige für Pizza und Pasta, die oft bekömmlicher sind.

Einige Menschen berichten, dass sie italienische Pasta besser vertragen. Doch garantieren kann man dies nicht, besonders nicht für sehr sensitive Individuen. Ein Sauerteig kann zudem aus lektinfreien Mehlen wie Maniok hergestellt werden.

Zwar dauert es eine Weile, bis der Sauerteig sich an das neue Mehl angepasst hat, aber mit Geduld und Zeit kann dies gelingen. In meiner Praxis berichten Patienten von positiven Erfahrungen mit solchen Alternativen.

Ein weiteres Problem ist die Verfügbarkeit von Bäckereien, die bereit sind, komplett glutenfrei und lektinfrei zu backen. Dies erfordert eine gewissenhafte Reinigung der Backstube und den Verzicht auf typische Zutaten wie Maismehl.

Einige Bäcker sind zwar interessiert, aber die praktischen Herausforderungen und gesetzlichen Einschränkungen machen es schwierig, verfügbar zu sein. Dennoch gibt es auch Erfolgsgeschichten.

Eine Patientin berichtete, dass ihr Mann, ein ehemaliger Bäcker, begonnen hat, lektinfreies Brot aus Maniok herzustellen. Die Qualität sei besser als jedes gekaufte Brot. Letztlich bleibt es eine Frage der persönlichen Präferenz und Experimentierfreudigkeit.

Vielleicht kennen Sie einen Bäcker, der Interesse hat, diesen Markt zu erkunden und neue Wege zu beschreiten. Ich stehe bereit, um dabei zu helfen und das Wissen zu teilen.


Quellen: Response of turkey poults to soybean lectin levels typically encountered in commercial diets. 1. Effect on growth and nutrient digestibility., Sensory Characteristics and Nutritional Quality of Food Products Made with a Biofortified and Lectin Free Common Bean (

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