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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Viele Menschen leiden unter Lebensmittelunverträglichkeiten, die vom sogenannten IgG-Typ sind. Das bedeutet, dass es bestimmte Eiweiße in Lebensmitteln gibt, die das Immunsystem als problematisch erkennt.
Ein bekanntes Beispiel sind Unverträglichkeiten gegenüber Kartoffeln oder Kichererbsen. Auch wenn diese Nahrungsmittel im Schnellkochtopf zubereitet werden, kann nicht jedes Lektin denaturiert werden.
Und genau hier liegt das Problem.
Das Immunsystem ist darauf programmiert, Eindringlinge abzuwehren. Wenn es ein bestimmtes Eiweiß erkennt, das ihm bereits als 'Feind' bekannt ist, setzt es eine Abwehrreaktion in Gang.
Diese Gedächtnisantikörper sorgen dafür, dass erneut reagiert wird, auch wenn das Nahrungsprotein verändert wurde. Somit hilft es oft nicht, das Lebensmittel nur zu erhitzen.
Bei manchen Allergien, wie der Apfelallergie, können Betroffene den Apfel gekocht genießen, rohe „pfel hingegen nicht.
Das liegt daran, dass die Hitze das Apfeleiweiß so verändert, dass es nicht mehr zur Immunreaktion führt. Doch diese Methode funktioniert nicht bei allen Unverträglichkeiten.
Es ist entscheidend, unverträgliche Lebensmittel zu identifizieren und konsequent zu meiden.
Ein konsequenter Verzicht ist oft der Schlüssel zur Besserung. Menschen sollten nicht versuchen, den Ernährungsplan zu umgehen, sondern darauf vertrauen, dass diese Pläne mit viel Mühe und Erfahrung entwickelt wurden.
Diese Pläne werden ständig überarbeitet und angepasst, um bestmöglich auf die Bedürfnisse der Betroffenen einzugehen.
Es gibt Beispiele, bei denen die Lektine durch spezielle Verfahren wie Fermentation abgebaut werden können, wie es bei bestimmten Saucen der Fall ist.
Doch dies ist nicht bei allen Lebensmitteln möglich. Deswegen sollten wir die aktuellen Empfehlungen ernst nehmen, denn sie basieren auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Der beste Weg, um ein bestehendes Problem zu lösen, ist, den Plan genau zu befolgen und bei Fragen Rücksprache zu halten.
Auf lange Sicht führt dies dazu, dass die Gesundheit in den Vordergrund rückt und das eigentliche Ziel, die Remission von Krankheiten, erreicht wird.