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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Die Umstellung auf eine lektinfreie Ernährung kann für manche Menschen mit einem Gefühl der Unterzuckerung einhergehen. Dieses Phänomen kann auf einen tatsächlich niedrigen Blutzuckerspiegel hinweisen, oder es handelt sich um andere körperliche Empfindungen.
Eine fundierte Messung des Blutzuckers ist ein guter erster Schritt. Dazu können Blutzuckermessgeräte genutzt werden, die in Apotheken erhältlich sind, oder kontinuierliche Blutzuckermessgeräte für Echtzeitmessungen.
Falls bei Ihnen bereits Blutzuckerstörungen bekannt sind, ist eine Rücksprache mit Ihrem Arzt ratsam. Häufig ist Unterzuckerung jedoch nicht die Ursache. Verschiedene Faktoren könnten in Frage kommen.
Beispielsweise könnten nicht bekannte Allergien eine Rolle spielen. Der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel verdeutlicht Ihrem Körper möglicherweise Reaktionen, die vorher unbemerkt blieben.
Dies können auch Reaktionen auf Lebensmittel sein, die keine Lektine enthalten.
Ein weiterer Aspekt ist die Menge der aufgenommenen Kohlenhydrate. Wer infolge der Ernährungsumstellung fast vollständig auf Kohlenhydrate verzichtet, kann Probleme haben.
Besonders Frauen benötigen eine gewisse Menge an Kohlenhydraten. In der Praxis wird empfohlen, nicht mehr als drei bis vier Tage gänzlich auf Kohlenhydrate zu verzichten. Auch eine zu hohe Zufuhr von lektinfreien Kohlenhydraten, wie große Mengen an Gemüse oder Süßkartoffeln, könnte den Blutzucker ungünstig beeinflussen.
Der Ansatz, den Blutzucker mit Daten zu überwachen, ist stets empfehlenswert. Wenn sich Blutzuckerprobleme ausschließen lassen, sollten Sie weitere Untersuchungen in Erwägung ziehen.
Treten Sie gegebenenfalls mit Ihrer medizinischen Betreuung in Kontakt, um auf individuelle Bedürfnisse eingehen zu können. So können Sie die Ursachen genauer beleuchten und entsprechende Maßnahmen ergreifen.
Ein besseres Verständnis Ihrer Symptome hilft Ihnen, die lektinfreie Ernährung erfolgreich fortzuführen.