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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Ein Trend, der in jüngster Zeit immer mehr Aufmerksamkeit erregt, ist die A2-Milch, insbesondere die von braunen Kühen.
Aber was genau bedeutet das und ist diese Milch wirklich besser?
Zuerst einmal, was ist A2-Milch? Sie enthält einen bestimmten Typ von Beta-Kasein-Protein, das A2-Beta-Kasein genannt wird.
Dies unterscheidet sich von der weit verbreiteten A1-Milch, die A1-Beta-Kasein enthält. Es wird vermutet, dass A2-Milch besser vertragen wird und weniger Verdauungsprobleme verursacht.
Doch kann man diese Milch bedenkenlos kaufen, insbesondere auf Wochenmärkten? Eine Faustregel scheint zu sein, dass braune Kühe häufiger A2-Milch produzieren.
In den Niederlanden gibt es sogar genetisch getestete Kuhherden, aber solche Tests sind nicht überall selbstverständlich. Also, wenn Sie wissen, wo Ihre Milch herkommt und Sie bei einem Bauern direkt von einer Herde brauner Kühe kaufen können, spricht vieles dafür, dass es sich tatsächlich um A2-Milch handelt.
Allerdings darf man die Komplexität des Themas nicht unterschätzen. Viele Molkereien verarbeiten die Milch von diversen Höfen zusammen, sodass es schwierig wird, die genaue Quelle zu verifizieren.
Dies gilt selbst für Bio-Produkte, wie die Bio Heu-Milch der Schwarzwaldmilch. Auch wenn die Kuhherde überwiegend braun ist, sollte man sich bewusst sein, dass die Milch oft aus verschiedenen Quellen stammt.
Darum ist es ratsam, beim Kauf auf dem Wochenmarkt gezielte Fragen zu stellen. Sprechen Sie mit dem Bauern und fragen Sie nach der Herkunft und den Bedingungen der Milcherzeugung. Nur so können Sie sicherstellen, dass Sie tatsächlich A2-Milch erhalten, wenn Sie dies bevorzugen.
Zusammengefasst könnte A2-Milch eine bessere Verträglichkeit für den Konsumenten aufweisen. Doch Sicherheiten diesbezüglich gibt es nur, wenn man sich genau über die Herkunft der Milch informiert.