Logo
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Neueste Erkenntnisse zu Fibromyalgie: Entdecken Sie, wie lektinfreie Ernährung und andere Faktoren die Symptomatik beeinflussen können!

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Lektinfreie Ernährung und Fibromyalgie: Neueste Erkenntnisse

Die Fibromyalgie ist eine chronische Erkrankung, die durch weit verbreitete Schmerzen und Müdigkeit gekennzeichnet ist.

Wie wirken sich Ernährung und andere Faktoren auf diesen Zustand aus? Eine der neuesten Betrachtungen ist die Wirkung einer lektinfreien Ernährung.

Es hat sich gezeigt, dass eine lektinfreie Ernährung eine Verbesserung der Symptome bei vielen Menschen bewirken kann.

Jedoch ist es wichtig zu betonen, dass dies keine Heilung bietet. Für eine vollständige Heilung ist eine zweite Komponente erforderlich, die sich auf die mitochondriale Dysfunktion konzentriert.

Diese Dysfunktion wird nicht untypisch ausgelöst, kann jedoch durch verschiedene Mechanismen verwaltet werden.

Ein essentielles Element für die mitochondriale Funktion ist die ausreichende Versorgung mit Sauerstoff.

Leider ist ein häufiger Engpass, dass die Mitochondrien nicht genügend Sauerstoff erhalten, auch wenn andere Brennstoffe in Hülle und Fülle vorhanden sind. Dies führt dazu, dass Mikro-Nährstoffmängel weniger problematisch sind als die Sauerstoffversorgung.

Ein interessanter Mechanismus besteht darin, wie der Körper entscheidet, wann Sauerstoff von den roten Blutkörperchen auf die Zellen übergeht. Hier spielen drei wesentliche Mechanismen eine Rolle.

Der erste ist der sogenannte 2,3-BPG-Zyklus, der durch Höhentraining aktiviert wird. Er wird oft von professionellen Sportlern genutzt, um die Sauerstoffabgabe ins Gewebe zu verbessern.

Der zweite Mechanismus ist die Reaktion auf Wärme und Kälte.

In kalter Umgebung erhöht sich die Sauerstoffbindung an die roten Blutkörperchen, während bei Wärmeeinwirkung die Gefäße erweitern und die Durchblutung verbessern. Dies erklärt, warum Kälte die Symptome der Fibromyalgie verschlechtern kann.

Der dritte und vielleicht interessanteste Mechanismus ist der Kohlenstoffdioxid (CO2)-Gehalt im Blut. Ein höheres CO2-Niveau verbessert die Sauerstoffabgabe im Gewebe. Aktivität erhöht den CO2-Spiegel, was zu einer besseren Durchblutung und einer gesteigerten Energieversorgung führt.

Um festzustellen, ob ein Ungleichgewicht im CO2-Spiegel vorliegt, kann man einen einfachen Atemtest durchführen. Dabei wird gemessen, wie lange man stressfrei die Luft anhalten kann. Bei Menschen mit Fibromyalgie sind die Zeiten oft deutlich unter 15 Sekunden, während ein gesunder Zeitwert bei mindestens 35 Sekunden liegen sollte.

Eine langfristig erfolgreiche Behandlung kann durch Atemtherapien und kontinuierliches Training erreicht werden. Dies verbessert nicht nur die Symptome, sondern kann im Laufe der Zeit auch zu einer deutlichen Remission führen.


Quellen: Role of mitochondrial dysfunction and biogenesis in fibromyalgia syndrome Molecular mechanism in central nervous system., Mitochondrial Dysfunction and Coenzyme Q10 Supplementation in Post-Viral Fatigue Syndrome An Overview.

© Dr. Gersch Zentrum für funktionelle Langlebigkeitsmedizin, Steinmetzstraße 3, 67655 Kaiserslautern | Tel. 0631 / 34 35 97 38 | Impressum | Datenschutz | Verträge hier kündigen oder widerrufen | Kostenlose Video-Kompaktkurse mit Dr. Gersch | Youtube-Kanäle Autoimmunerkrankungen, Atemtherapie & Langlebigkeitsmedizin | TikTok | Podcast