Logo
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Flüssigkeitszufuhr bei Ballaststoffen

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Flüssigkeitszufuhr bei Ballaststoffen ist ein wichtiges Thema in der lektinfreien Ernährung. Es ist entscheidend, eine möglichst hohe Menge wasserlöslicher Ballaststoffe zu sich zu nehmen.

Unser Ernährungsplan schlägt vor, täglich mindestens 30, besser noch 35 Gramm Ballaststoffe aufzunehmen. Dies kann durch die Zugabe von Flosamenschalen in die Ernährung erreicht werden.

Wichtig ist hier auch die ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Ein zu geringer Wasserverbrauch kann dazu führen, dass die Ballaststoffe die Flüssigkeit aus dem Körper ziehen und somit zu Dehydrierung führen.

Die meisten Menschen nehmen generell zu wenig Ballaststoffe und Wasser zu sich. Insbesondere Menschen mit einer Lektinunverträglichkeit leiden häufig an einer Dysbiose der Darmflora. Eine ausgewogene Ballaststoffaufnahme kann hier unterstützend wirken.

Häufig wird der Fehler gemacht, dass bei der Umstellung auf eine lektinfreie Ernährung auch wichtige Ballaststoffquellen weggelassen werden. Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte enthalten viele Ballaststoffe, sind jedoch auch lektinhaltig.

Hülsenfrüchte können bei richtiger Zubereitung weiterhin Teil der Ernährung sein. Ballaststoffe aus Hülsenfrüchten sind grundsätzlich gut, wenn sie lecithinfrei sind.

Flosamenschalen sind eine hervorragende Quelle für wasserlösliche Ballaststoffe. Diese sollten idealerweise vor der Einnahme mit Wasser in Kontakt gebracht werden, um eine puddingähnliche Masse zu bilden.

Diese Masse kann dann zum Beispiel im Brotbacken verwendet werden, wodurch automatisch eine hohe Menge an Ballaststoffen im täglichen Brot verzehrt wird.

Ohne ausreichend Wasser können die Flosamenschalen jedoch Flüssigkeit aus dem Körper ziehen.

Daher ist es wichtig, ausreichend mineralienreiches Mineralwasser zu trinken. Ein mineralienreiches Wasser stellt sicher, dass der Körper die benötigten Mineralien erhält. Die Flüssigkeitszufuhr sollte gleichmäßig über den Tag verteilt sein, um eine Dehydrierung zu vermeiden und den Urin durchsichtig zu halten.

Besonders Flosamenschalen benötigen ein gewisses Quellvolumen und sollten daher nicht ohne ausreichende Flüssigkeitszufuhr eingenommen werden. Dies kann in einigen Fällen zu Verstopfungen führen.

Auch wenn man Leitungswasser für die Flüssigkeitszufuhr verwenden könnte, bietet mineralienreiches Mineralwasser oftmals Vorteile, da es dem Körper gleichzeitig die notwendigen Mineralien liefert.


Quellen: Effect of Hydration on Gluten-Free Breads Made with Hydroxypropyl Methylcellulose in Comparison with Psyllium and Xanthan Gum., Warning feeding animals hydrophilic fiber sources in dry diets.

© Dr. Gersch Zentrum für funktionelle Langlebigkeitsmedizin, Steinmetzstraße 3, 67655 Kaiserslautern | Tel. 0631 / 34 35 97 38 | Impressum | Datenschutz | Verträge hier kündigen oder widerrufen | Kostenlose Video-Kompaktkurse mit Dr. Gersch | Youtube-Kanäle Autoimmunerkrankungen, Atemtherapie & Langlebigkeitsmedizin | TikTok | Podcast