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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Ob Bachblüten in einer lektinfreien Ernährung erlaubt sind, ist eine Frage, die häufig gestellt wird. Die Bachblütentherapie ist jedoch eine eigenständige Therapieform. Ihre Wirkung ist umstritten, und die Wertigkeit dieser Therapie wird unterschiedlich bewertet.
Falls Sie diesbezüglich weitere Informationen benötigen, ist ein Gespräch mit einem Spezialisten sinnvoll.
Interessant ist die Entstehungsgeschichte der Bachblütentherapie: Dr.
Edward Bach hatte den Traum von verschiedenen Blumen mit verschiedenen Farben, die er mit bestimmten Emotionen verknüpfte. Auf dieser Basis entwickelte er homöopathische Arzneimittel. Die Idee dahinter: Wenn bestimmte Emotionen auftreten, könnte ein entsprechender, homöopathisch verdünnter Extrakt der passenden Blume hilfreich sein.
Dies bedeutet nicht, dass Bachblüten generell unwirksam sind. Vor allem im Zusammenhang mit dem Placeboeffekt könnten sie eine Wirkung entfalten. Ich habe beispielsweise im kassenärztlichen Bereitschaftsdienst bei psychosomatischen Beschwerden teilweise Bachblüten-Notfalltropfen oder -pastillen verschrieben, was gut funktionierte.
Bedeutet das, dass Bachblüten in einer lektinfreien Ernährung problematisch sind? Nein, die Antwort ist unkompliziert: Ja, sie sind erlaubt. Erstens sind die meisten Pflanzen lektinfrei, und zweitens sind die verdünnten Formen, wie sie in der Bachblütentherapie verwendet werden, ebenfalls frei von Lektinen.
Technisch betrachtet ist die Nutzung von Bachblüten also sicher.