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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Leberunterstützung für Hashimoto-Patienten, macht das Sinn? Bekanntermaßen haben viele Patienten mit Hashimoto ein Problem mit ihrer Lebergesundheit, was an verschiedenen Faktoren liegen kann.
Es ist wichtig zu wissen, dass bei allen Hashimoto-Patienten routinemäßig Leberfunktionstests durchgeführt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten Patienten tatsächlich keine Leberprobleme haben.
Dennoch spielen Deiodinasen, die T4 in T3 umwandeln, eine essentielle Rolle. Diese Enzyme befinden sich primär in der Leber.
Die Deiodinasen benötigen bestimmte Co-Faktoren, um optimal zu funktionieren.
Dazu gehören Selen, Eisen und Zink. Diese werden im Blut überprüft, und Mängel werden entsprechend ausgeglichen. Doch Menschen mit einer genetischen Schwäche dieser Enzyme haben ein erhöhtes Risiko, Hashimoto zu entwickeln.
Diese Patienten profitieren oft von einer T3-basierten Medikation, insbesondere wenn ihre Schilddrüse nicht mehr ausreichend aktiv T3 produziert.
Generell werden leberunterstützende Maßnahmen nur dann ergriffen, wenn reale Leberprobleme vorliegen, wie Hormone umwandlungsstörungen oder eine hohe Belastung mit strogenmetaboliten.
Nicht jeder Patient erhält Leberunterstützungsmittel wie Mariendistel, da diese nicht immer die erwarteten positiven Effekte haben.
Die Hauptaufgabe der Leber besteht darin, Endotoxine aus dem Magen-Darm-Trakt zu entgiften.
Besonders bei einem Leaky Gut-Syndrom sind erhöhte Endotoxine im Blut nachweisbar. Dies wird auch diagnostisch genutzt, um zu beurteilen, ob jemand von einer lektinfreien Ernährung profitieren würde.
Für eine gesunde Leber sollten Giftstoffe vermieden werden. Aus diesem Grund ist Soja in den Ernährungsplänen für Hashimoto-Patienten nicht erlaubt, da es oft mit dem Lebergift Aflatoxin belastet ist.
Im Blut wird regelmäßig die Leberfunktion überprüft, und bei Auffälligkeiten wird gezielt eingegriffen. Aber pauschale leberunterstützende Maßnahmen ohne klinische Notwendigkeit werden nicht empfohlen, außer durch ausreichende Aufnahme von Mikronährstoffen.