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Kann LDN bei Autoimmunität helfen?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

LDN: Eine potenzielle Option bei Autoimmunerkrankungen

Low-Dose Naltrexone (LDN) ist eine faszinierende Substanz, die ursprünglich als Opiat-Antagonist entwickelt wurde. Ursprünglich wurde LDN in der Anästhesie verwendet, um Patienten, die in Narkose lagen, aufzuwecken und Opiat-Überhänge zu vermeiden.

Durch Zufall entdeckte man, dass LDN in niedriger Dosierung eine beeindruckende Wirkung auf das Immunsystem haben kann.

TH1-TH2 Balance

Das Immunsystem kann durch die Aktivierung von T-Helferzellen (TH1 und TH2) moduliert werden.

TH1-Zellen neigen dazu, proinflammatorische Reaktionen zu fördern, während TH2-Zellen antientzündlich wirken. LDN kann eine Balance schaffen zwischen diesen beiden Zelltypen und somit entzündungshemmende Effekte erzielen.

Das ist besonders bei Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto von Interesse.

Endogene Endorphine

Ein weiterer Mechanismus, durch den LDN wirkt, ist die Erhöhung der körpereigenen Endorphinproduktion.

Endorphine haben eine schmerzreduzierende und stimmungsaufhellende Wirkung. Bei regelmäßiger Einnahme von LDN erhöht der Körper automatisch die zirkulierende Menge an Endorphinen, was entzündungshemmend wirken kann.

Wirkung auf den Darm

Viele Autoimmunerkrankungen sind mit einem sogenannten Leaky-Gut-Syndrom verbunden, bei dem bakterielle Toxine in den Blutkreislauf gelangen. LDN wirkt als Antagonist für Toll-like Rezeptoren, wodurch die Bindung dieser Toxine und die damit verbundene Entzündungsreaktion verringert wird.

Dies kann zur Senkung von TNF-Alpha führen, einem Entzündungsmarker.

Dosierung und Anwendung

Die ideale Dosierung von LDN variiert von Person zu Person und liegt in der Regel zwischen 1,5 und 4,5 Milligramm pro Tag.

Es ist wichtig, die Dosis vorsichtig zu steigern, um mögliche Nebenwirkungen zu minimieren. In Deutschland gibt es spezialisierte Apotheken, die LDN als Individualrezeptur herstellen.

Nebenwirkungen

LDN hat sowohl erwünschte als auch unerwünschte Nebenwirkungen.

Es kann zu lebhaften Träumen führen und bei Menschen mit Durchfall oder Blähungen beruhigend auf den Darm wirken. Menschen, die Opiate zur Schmerzlinderung benötigen, sollten während der LDN-Anwendung vorsichtig sein, da LDN die Opiat-Rezeptoren blockiert.

LDN stellt somit eine vielversprechende Option bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen dar, sollte jedoch immer in Absprache mit einem erfahrenen Arzt eingesetzt werden.


Quellen: Potential pathophysiological role of the ion channel TRPM3 in myalgic encephalomyelitischronic fatigue syndrome (MECFS) and the therapeutic effect of low-dose naltrexone.

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