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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Ablauf der Laboruntersuchungen bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Im Rahmen der Diagnostik von Nahrungsmittelunverträglichkeiten spielt die Bestimmung von Lebensmittelantikörpern eine zentrale Rolle. Dabei wird zwischen IgG- und IgE-Antikörpern unterschieden.

Diese Antikörper zeigen, wie stark das Immunsystem auf bestimmte Substanzen reagiert. Wichtig ist hierbei, nicht nur Momentaufnahmen zu nehmen, sondern Verlaufsmessungen durchzuführen.

Unser Blut enthält Antikörper, die relevant für die Gegenwart von bestimmten Nahrungsmitteln sind.

Im Labor werden zunächst Vollblutproben entnommen, in denen ein Blutgerinnungshemmer enthalten ist, um eine Analyse zu ermöglichen. Diese Blutprobe wird dann in einer Zentrifuge aufgetrennt, um das Serum zu erhalten, welches die Antikörper enthält.

Die serologischen Tests werden häufig von großen Herstellern wie Siemens bereitgestellt. Diese Tests funktionieren, indem zerkleinerte Lebensmittel in kleinen Plastikvertiefungen platziert und mit dem Blutserum konfrontiert werden.

Bindet das Serum an die Lebensmittelpartikel, wird das im Test sichtbar gemacht.

Die Analyse des Tests erfolgt durch fluoreszierende Anti-Antikörper, die auf die spezifischen IgG- oder IgE-Antikörper im Blut zielen.

Durch Lichtreflexion wird die Menge der gebundenen Antikörper bestimmt. Dieser Prozess bringt Erkenntnisse über die Art und Weise der Immunreaktion auf Nahrungsmittel hervor.

Essentiell ist es, Tests stets im selben Labor mit derselben Methodik zu wiederholen, um verlässliche Ergebnisse zu erhalten.

Auch die allgemeine Entzündungsneigung des Patienten spielt in die Interpretation der Testergebnisse hinein. Anhand unspezifischer Bindungskapazitätsmessungen kann differenziert werden, ob vorhandene Antikörper einer relevanten Immunantwort entsprechen.

Diese Methoden sind wertvolle Werkzeuge zur Bewertung von Immunreaktionen im realen Leben. Sie unterstützen dabei, individuell passende Ernährungsstrategien zu entwickeln, indem sie den Zusammenhang zwischen Testergebnissen und körperlichen Reaktionen herstellen.


Quellen: Food-Intolerance Genetic Testing A Useful Tool for the Dietary Management of Chronic Gastrointestinal Disorders.

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