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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Kupfer ist ein Metall, das in unserem Körper wichtige Aufgaben erfüllt. Es wird über die Ernährung aufgenommen, kann aber auch durch Kochgeschirr, Besteck oder Zungenreiniger in den Körper gelangen.
Obwohl viele Menschen mit chronischen Entzündungen erhöhte Kupferwerte im Blut haben, lässt sich daraus nicht eindeutig ableiten, ob ein Kupfermangel oder Kupferüberschuss vorliegt.
Ein erhöhter Kupferspiegel ist oft ein Indikator für chronische Entzündungen, ohne jedoch alleine eine Diagnose zu ermöglichen.
Für die meisten Menschen ist Kupfer essenziell ein Mangel kann nachteilige Auswirkungen auf das Immunsystem haben.
Es kann notwendig sein, den Kupferbedarf gezielt zu decken, besonders bei einem nachgewiesenen Mangel. Anderseits kann ein Überschuss von Kupfer im Körper oxidieren, was potenziell problematisch sein kann.
Kupfer hat antibakterielle Eigenschaften, wenn es oxidiert. Ein daraus hergestellter Zungenreiniger könnte daher theoretisch die Bakterien auf der Zunge reduzieren. Doch die unspezifische Reduzierung von Bakterien bedeutet, dass sowohl schädliche als auch nützliche Mikroorganismen betroffen sind.
Dies führt zu einer zufälligen Neubesiedlung der Mundflora.
Aus diesem Grund wird empfohlen, nicht nur die Bakterien zu beseitigen, sondern aktiv die Wiederbesiedlung zu steuern. Dies kann beispielsweise durch den Einsatz probiotischer Produkte geschehen.
In einem ganzheitlichen Konzept der Mundhygiene kann ein Zungenreiniger aus Kupfer sinnvoll sein. Es sollte jedoch bedacht werden, dass die allgemeine Reduzierung von Bakterien auch durch normales Zähneputzen erreicht werden kann, ohne spezifisch antibakterielle Eigenschaften zu erfordern.