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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Die Entwicklung von Kreuzallergien stellt viele Menschen vor Herausforderungen. Eine Kreuzallergie tritt auf, wenn das Immunsystem eines Menschen anfängt, auf Substanzen zu reagieren, die denen ähneln, auf die es bereits allergisch reagiert.
Typische Beispiele sind Fälle, in denen eine Person mit Apfelpollenallergie plötzlich auch auf „pfel selbst reagiert. Ebenso kann eine Reaktion auf Pflanzen wie Ficus benjamini eine Sensibilisierung gegen Bananen oder Latex fördern.
Ein wichtiger Faktor zur Vermeidung solcher Kreuzreaktionen liegt in einem gesunden Magen-Darm-Trakt. Viele Immunzellen befinden sich in diesem Bereich, und eine Entzündung kann das Risiko einer Sensibilisierung erhöhen.
Wenn entzündliche Prozesse im Magen-Darm-Trakt vorhanden sind, besteht eher das Risiko, dass Nahrungspartikel, wie etwa Pollen, nicht ordnungsgemäß verarbeitet werden. Diese gelangen möglicherweise ungehindert in den Körper und treffen dort auf das Immunsystem.
Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit von Fehlreaktionen und der Ausbildung neuer Allergien.
Um sicherzustellen, dass weniger Pollen in den Magen-Darm-Trakt gelangen, sollte die Atmung durch die Nase erfolgen.
Nasenatmung bietet natürliche Filtermechanismen, während Mundatmung dies vernachlässigt. Desinfektion in den Nasennebenhöhlen reduziert bereits einen Teil der potenziellen Allergene.
Menschen mit Allergien, die zu Mundatmung neigen, sollten Atemtechniken erlernen, um ihre Nasenatmung zu verbessern.
Ein Indikator für die Atemgesundheit ist die Fähigkeit, stressfrei die Luft anzuhalten.
Wer weniger als 35 Sekunden ohne Stress und unter 50 Sekunden mit Mühe die Luft anhalten kann, sollte in Erwägung ziehen, Atemtherapien zu nutzen, um die Immunantwort zu stärken. Diese Übungen können erheblich dazu beitragen, die Allergiesymptome zu mindern.
Zusätzlich zu den Atemübungen kann die Reduzierung von entzündlichen Prozessen im Magen-Darm-Trakt durch diätetische Anpassungen und das Vermeiden von Nahrungsmittelunverträglichkeiten ebenfalls hilfreich sein.
Es gibt zudem Medikamente, die vorbeugend eingesetzt werden können, um allergische Reaktionen zu mindern. Diese Optionen sollten jedoch in Absprache mit einem Arzt oder Apotheker in Betracht gezogen werden.