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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Ist es grundsätzlich besser, Küchenkräuter und Wiesenkräuter zu trocknen oder zu blanchieren?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Eine häufig gestellte Frage lautet: žIst es grundsätzlich besser, Küchenkräuter und Wiesenkräuter zu trocknen oder zu blanchieren?Ü Dies ist besonders relevant, wenn man eine lektinfreie Ernährung verfolgt.

Lektine sind in vielen Pflanzen enthalten, und es gibt Hinweise darauf, dass eine Reduzierung der Lektine in der Ernährung vorteilhaft sein kann. Doch bevor wir uns den Methoden der Zubereitung widmen, sollten wir verstehen, dass die Menge der aufgenommenen Lektine einen Unterschied macht.

Es spielt eine große Rolle, ob nur eine kleine oder eine relativ große Menge Lektine aufgenommen wird. Etwaige Reaktionen auf Lektine variieren zudem von Person zu Person. Während große Lebensmittelmengen, die Lektine enthalten, besser untersucht sind, sind dies kleinere Wildkräuter oft nicht.

Blanchieren, also das kurze Erhitzen von Kräutern, kann helfen, Lektine abzubauen. In vielen Fällen legen wir großen Wert darauf, den Entzündungswert im Darm zu senken, idealerweise auf null, um systemische Entzündungen zu reduzieren.

Daher kann Blanchieren eine sinnvolle Methode sein, um sicherzustellen, dass potenziell schädliche Lektine abgebaut werden.

Um sicherzugehen, könnte auch die Möglichkeit getestet werden, wie man auf bestimmte Lektine in Kräutern reagiert.

Eine gezielte Einnahme und anschließende Kontrolle der Entzündungswerte könnte hier Aufschluss geben. Doch bevor man solche Experimente durchführt, sollte man sicherstellen, dass man eine möglichst lektinfreie Basis hat.

Dies bedeutet oft, Kräuter zu trocknen oder zu blanchieren, um den Lektin-Gehalt zu senken.

Ein praktisches Beispiel aus meiner Erfahrung: Während meiner Arbeit in der Intensivmedizin habe ich regelmäßig Hülsenfrüchte gegessen.

Einmal habe ich jedoch die Kochzeit verkürzt, wodurch die Hülsenfrüchte nicht richtig gekocht wurden. Ein anschließender Test zeigte erhöhte Entzündungswerte, obwohl ich keine direkten Symptome spürte.

Dies verdeutlicht, wie wichtig die korrekte Zubereitung ist.

Das Trocknen von Kräutern kann eine alternative Methode sein, um Lektine zu reduzieren. Dies ist besonders hilfreich bei Kräutern aus dem eigenen Garten.

Microbiologische Sicherheit steht an erster Stelle. Das blanchieren oder gründlich reinigen kann außerdem vor potenziellen Infektionen schützen, die durch wilde Tiere übertragen werden könnten.

Schlussendlich hängt die Wahl der Methode vom individuellen Bedarf und den verfügbaren Ressourcen ab. Sicher ist jedoch, dass sowohl Blanchieren als auch Trocknen hilfreich sein können, um Lektine zu reduzieren und so eine gesündere Ernährung zu unterstützen.


Quellen: Botany traditional uses phytochemistry pharmacology edible uses and quality control of Lablab Semen Album A systematic review., Chromene meroterpenoids from Rhododendron dauricum L. and their anti-inflammatory effects.

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