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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Kompromisse bezüglich der Laktobazillen-Stämme in Probiotika-Mischungen.

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Sollte ich ein Probiotikum einnehmen? Diese Frage wird in unserer Community oft gestellt. Wir raten in unserem Patientenhandbuch davon ab, handelsübliche Probiotika einzunehmen, die Histamin und toxische Milchsäure produzieren.

Diese können schädlich für die Gesundheit sein.

Empfehlen wir also Probiotikermischungen als Kompromiss? In der Regel raten wir von der Einnahme von Probiotika ab, sofern nicht eine medizinische Indikation vorliegt.

Denn üblicherweise sollte Ihr Mikrobiom so beschaffen sein, dass es alle benötigten Bakterien in angemessener Vielfalt enthält.

Wann ist ein Probiotikum sinnvoll? Ein Probiotikum wird erst dann empfohlen, wenn ein Stuhltest spezifische Lücken im Mikrobiom aufzeigt, die wir gezielt unterstützen möchten.

Viele unserer Patienten kämpfen eher mit einer Überwucherung problematischer Bakterien. In solchen Fällen reicht es nicht aus, nur 'gute' Bakterien hinzuzufügen, da diese nicht gegen die dominierenden problematischen Bakterien ankommen.

Eine effektive Darmsanierung erfordert ein Konzept: Zunächst entfernen wir die schädlichen Bakterien, bevor wir die nützlichen einführen. Doch selbst wenn Sie bereits ein gesundes Mikrobiom besitzen, bringt es wenig, unnötig zusätzliche Bakterien über Probiotika aufzunehmen.

Wichtig ist eine ballaststoffreiche Ernährung, die das Wachstum bereits vorhandener guter Bakterien fördert.

Auf dem Markt gibt es Probiotikamischungen, die bedenkenlos sind, oder Sie kaufen isolierte Bakterienstämme.

Wir empfehlen gezielte Bakterienmischungen je nach individueller Diagnose. Sollte es jedoch keinen konkreten Grund für die Einnahme von Probiotika geben, raten wir dazu, mit den verfügbaren Bifidobakterien zu experimentieren, da diese weniger problematisch sind als Laktobazellen.

Bei Schäden der Darmflora, beispielsweise nach einer Antibiotikabehandlung, sollte ein erneuter Stuhltest erfolgen, um gezielt die richtige Probiotikaauswahl treffen zu können.


Quellen: Gram-positive probiotics improves acetaminophen-induced hepatotoxicity by inhibiting leucine and Hippo-YAP pathway.

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